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Quake und das Shareware-Chaos: Wie ein simpler Crack die CD von id Software sabotierte
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Quake und das Shareware-Chaos: Wie ein simpler Crack die CD von id Software sabotierte

Eine historische Shareware-CD des Shooters Quake von id Software barg neben dem Hauptspiel überraschende Bonusinhalte, die durch einen simplen Crack unbrauchbar wurden.

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Tommes Parzl
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Die Shareware-Ära der Neunziger

Das Entwicklerstudio id Software veröffentlichte in den neunziger Jahren regelmäßig kostenlose Testversionen seiner Shooter. Diese Shareware-CDs wurden über Zeitschriften, Postversand und Messen an Millionen von Spielern verteilt.

  • Das Konzept erlaubte das Anspielen des ersten Kapitels ohne finanzielle Hürden.
  • Die Vollversion konnte danach direkt per Telefon oder Post bestellt werden.
  • Die CDs enthielten oft auch nützliche Tools oder kleinere Zusatzdateien der Entwickler.

Mehr als nur Quake auf der Scheibe

Die besagte Shareware-CD des Ego-Shooters Quake bot Spielern weit mehr als nur den direkten Zugriff auf den neuen Titel.

  • Neben Quake befanden sich auch noch andere ältere Spiele des Studios auf dem Datenträger.
  • Spieler bekamen somit eine kleine Bibliothek der bisherigen Veröffentlichungen auf einer einzigen CD geboten.
  • Diese Bonusinhalte machten die CD zu einem echten Sammlerstück für Fans der Entwickler.

Der fatale Crack

Ein unerwarteter technischer Eingriff zerstörte jedoch die Integrität dieser speziellen Shareware-CD von id Software komplett.

  • Ein simpler Crack, der eigentlich für ganz andere Zwecke gedacht war, griff manipulativ auf die Datenstruktur der CD zu.
  • Die zusätzlichen Spiele auf dem Datenträger wurden durch diese Modifikation unbrauchbar gemacht.
  • Nutzer konnten nach dem Eingriff nicht mehr auf die alternativen Titel zugreifen.

Die Wurzeln von id Software

Das Studio id Software hatte sich vor Quake bereits durch extrem populäre Shooter-Meilensteine weltweit einen festen Namen in der Branche erarbeitet.

  • Der 1992 veröffentlichte Titel Wolfenstein 3D begründete den kommerziellen Durchbruch des Genres der Ego-Shooter.
  • Im Jahr 1993 folgte Doom, welches die technische Entwicklung von 3D-Grafiken auf PCs radikal voranbrachte.
  • Beide Spiele nutzten ebenfalls das erfolgreiche Shareware-Vertriebsmodell, um eine riesige Spielerschaft zu erreichen.

Die technischen Eigenheiten der CD

Die damaligen CD-ROM-Strukturen waren anfällig für solche Störungen, da Shareware-Versionen oft Dateipfade direkt voraussetzten.

  • Die Modifikationen überschrieben essenzielle Startdateien der beigelegten Bonusspiele.
  • Ohne funktionierende Verzeichnisse verweigerten die älteren Titel jeglichen Start.
  • Der simple Crack sorgte somit für einen Totalverlust der zusätzlichen Spielinhalte auf der CD.

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