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Retro-Comeback: Der neue Commodore 64C nutzt originale Formen
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Retro-Comeback: Der neue Commodore 64C nutzt originale Formen

Ein neues FPGA-basiertes C64C-Modell nutzt die originalen Spritzgussformen aus den 80er Jahren für ein authentisches Gehäuse-Erlebnis.

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Dennis Adam
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Authentizität aus dem Spritzguss

Commodore bringt eine neue Variante des C64C auf den Markt. Das Besondere an diesem Gerät ist die Verwendung der originalen Gehäuseformen, die bereits vor vierzig Jahren zum Einsatz kamen.

Die Optik orientiert sich direkt am legendären Amiga, was dem Rechner einen markanten Look verleiht. Fans erhalten damit ein Gehäuse, das haptisch identisch mit dem Klassiker aus der Ära ist.

Technische Details unter der Haube

Unter der klassischen Schale verbirgt sich moderne Technik. Anstatt alter Chipsätze kommt FPGA-Hardware zum Einsatz, um die Kompatibilität zur originalen Software zu gewährleisten.

Dank dieser Technik können Nutzer folgende Vorteile erwarten:

  • Perfekte Emulation des originalen MOS Technology 6510 Prozessors.
  • Anschlussmöglichkeiten an moderne Displays via digitaler Videoausgänge.
  • Unterstützung für originale Peripheriegeräte wie Joysticks und Diskettenlaufwerke.

Warum das Design begeistert

Das Design des C64C gilt bei Sammlern als besonders ästhetisch. Die schlankere Linie im Vergleich zum “Brotkasten” erinnert an die spätere Ära der Amiga 500 Computer.

Durch den Einsatz der originalen Gussformen entsteht kein billiger Nachbau. Käufer erhalten ein Gehäuse mit dem exakten Kunststoff-Finish, das man aus den 1980er Jahren kennt.

Verfügbarkeit und Zielgruppe

Dieses Projekt richtet sich primär an Liebhaber von Retro-Hardware. Es verbindet die Nostalgie des vergangenen Jahrzehnts mit der Zuverlässigkeit aktueller Elektronikbauteile.

Interessierte sollten auf die offiziellen Ankündigungen zur Vorbestellung achten. Die Produktion in den alten Formen begrenzt die Stückzahlen pro Charge.

Das Gerät wird ohne vorinstallierte Spiele ausgeliefert, um rechtliche Hürden bei den Urheberrechten zu vermeiden. Nutzer können jedoch über SD-Karten-Adapter auf ihre eigene Software-Sammlung zugreifen.

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