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Retro Fighters D6: Der neue Liebling für Dreamcast-Prügler?
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Retro Fighters D6: Der neue Liebling für Dreamcast-Prügler?

Der kabellose D6 Controller von Retro Fighters ist aktuell günstiger erhältlich und fordert den StrikerDC heraus.

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Dennis Adam
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Ein frisches Gamepad für die Dreamcast

Der Retro Fighters D6 Controller sorgt bei Fans der klassischen Sega-Konsole derzeit für Aufsehen. Mit einem reduzierten Preis bei Amazon vor dem Memorial Day wird die Hardware für viele Sammler greifbarer.

Viele Nutzer vergleichen das Gerät direkt mit dem bekannten StrikerDC. Während der StrikerDC ein eher allgemeines Design verfolgt, richtet sich der D6 explizit an Fans von Kampfspielen.

Was der D6 anders macht

Das Design unterscheidet sich massiv vom originalen Dreamcast-Controller. Es orientiert sich eher am klassischen Sega Saturn Layout, welches bei Prügelspielen als Goldstandard gilt.

  • Sechs Tasten auf der Vorderseite für perfekte Kombos.
  • Ein präzises Digipad, das präziser als das Original reagiert.
  • Kabellose Verbindung via 2,4 GHz Dongle.
  • Kompatibel mit der originalen VMU (Visual Memory Unit).

Herausforderungen bei der Tastenbelegung

Trotz der technischen Vorteile melden Spieler ein spezifisches Problem. Manche Titel erkennen den Controller nicht sofort als das bevorzugte Eingabegerät für Kampfspiele.

  • Ältere Spiele erwarten oft die standardmäßige Anordnung des Dreamcast-Controllers.
  • Manche Programme belegen die Tasten “A, B, X, Y” anders als erwartet.
  • Nutzer müssen in den Spiele-Optionen oft manuell nachbessern.
  • Das Mapping erfordert bei Titeln wie Marvel vs. Capcom 2 etwas Geduld.

Die Konkurrenz schläft nicht

Der Vergleich mit dem StrikerDC zeigt klare Unterschiede in der Zielgruppe. Wer ein ergonomisches Upgrade für allgemeine Spiele wie Sonic Adventure sucht, greift eher zum StrikerDC.

Wer jedoch Street Fighter III: 3rd Strike auf dem Schirm hat, findet im D6 das bessere Werkzeug. Das Layout ermöglicht flüssigere Eingaben für Spezialangriffe.

Ein Blick auf die Technik

Die Verarbeitung wirkt wertig und das Gewicht liegt gut in der Hand. Die kabellose Freiheit ist ein großer Gewinn für moderne Wohnzimmer-Setups.

  • Die Latenz ist im Test kaum spürbar.
  • Der Akku hält mehrere Sessions ohne Probleme durch.
  • Die Ladebuchse nutzt den modernen USB-C Standard.

Das Steuerkreuz bietet einen kurzen, knackigen Druckpunkt. Es verschleißt bei intensiver Nutzung weniger schnell als die Gummikontakte des originalen Dreamcast-Controllers.

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