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RetroSpace: Immersive Sim für neugierige Weltraum-Putzer
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RetroSpace: Immersive Sim für neugierige Weltraum-Putzer

RetroSpace schickt Weltraum-Reinigungskräfte als Immersive Sim auf die Station Aurora 5 und belohnt jede noch so kleine Neugier mit Geheimnissen.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Release, Plattformen und Preis auf einen Blick

RetroSpace erscheint am 1. Oktober 2026, also genau heute. Damit endet die Wartezeit auf das Projekt von Entwickler The Wild Gentlemen, das Publisher Kwalee veröffentlicht. Die Store-Einträge nennen durchgehend denselben Termin, sowohl als Release- als auch als geplanten Veröffentlichungstermin.

  • Plattformen: PC/Windows, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2
  • Preis: 19,99 Euro, zum Launch als 19,99 $ / 19,99 € / 16,99 £ ausgewiesen
  • Perspektive: First-Person
  • Einordnung: Immersive Sim mit Anteilen aus Action, Adventure und Simulation

Was RetroSpace eigentlich ist

Das Setting trägt den Namen Aurora 5, eine Raumstation, die als Spielplatz für neugierige Weltraum-Reinigungskräfte dient. Die Macher beschreiben ihr Werk als „disco-punk space horror“, was tonal zwischen schriller Retro-Ästhetik und Unbehagen pendelt. Wer eine klare Genre-Schublade sucht, wird nicht fündig: Die Datensätze listen das Spiel gleichzeitig als Immersive Sim, Actiontitel, Adventure und Simulation.

Lüftungsschächte als eigentliches Versprechen

Der Reiz von RetroSpace liegt in der Art, wie es Geheimnisse über die Level streut, statt sie auf dem Weg zu platzieren. Wer eine halb verbarrikadierte Luke entdeckt und sich hindurchzwängt, landet mit etwas Glück direkt im Büro des Chefingenieurs. Die Schächte sind keine Kulisse, sondern Abkürzungen mit Belohnung.

  • Schatten und Rohrkombinationen verraten versteckte Durchgänge
  • Schalter blitzen hinter gestapelten Frachtkisten hervor
  • Verbogene Geländer deuten auf schmale Simse rund um die nächste Säule
  • Selbst kleinste Kammern enthalten etwas zum Finden

Die Beute und ihr Haken

Nicht jede Entdeckung entpuppt sich als Schatz. Oft liegt am Ende des Gangs ein „Rocket Doughnut“ oder anderes Inventar-verstopfendes Treibgut. Genau darin steckt der Reiz des Spiels: Das Kribbeln vor dem Fund ist stärker als der Fund selbst. Für ein Immersive Sim ist das eine risikoarme Strategie, die aber verlangt, dass die Belohnungen im späteren Verlauf an Gewicht zulegen.

Entwickler, Publisher und die offene Franchise-Frage

Als Entwickler ist The Wild Gentlemen eingetragen, als Publisher Kwalee. In den verfügbaren Store- und Presseeinträgen taucht weder eine Spielereihe noch ein offizieller Vorgänger auf. RetroSpace startet damit als eigenständiges Projekt, das keinen Erwartungsdruck aus einer bestehenden Serie mitbringt. Für ein Studio ohne bekannten Reihennamen ist der Launch-Tag zugleich der erste öffentliche Prüfstein.

Vorsicht bei den Plattformlisten

Die Angaben zu den Plattformen sind nicht in allen Quellen deckungsgleich. Sicher belegt sind PC/Windows, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2 in den Store- und Presseangaben. Andere Einträge listen teils abweichend oder ergänzend, weshalb sich Interessierte vor dem Kauf auf die Angaben der jeweiligen Store-Seite verlassen sollten. Eine offizielle Bestätigung für abweichende Plattformen liegt nicht vor.

Branchenkontext: Nische mit Anspruch

Immersive Sims gelten seit Jahren als Genre mit treuer, aber überschaubarer Anhängerschaft. Große Produktionen in dieser Form sind selten, weil die Systemtiefe teuer ist und sich schwer vermarkten lässt. Mit 19,99 Euro positioniert sich RetroSpace klar im Indie-Segment und setzt auf Dichte statt Umfang. Der Genre-Anker, den die Ankündigung selbst bemüht, ist System Shock, und dieser Vergleich ist eine Bürde: Er weckt Erwartungen an Werkzeuge, die über das Kriechen durch Schächte hinausgehen.

Beobachtung zum Schluss

Was RetroSpace bereits jetzt richtig macht, ist das Belohnen von Aufmerksamkeit statt von Questmarkern. Ob die vorhandenen Werkzeuge diesen Anspruch über die gesamte Spielzeit tragen, bleibt die offene Frage, die die Ankündigung selbst aufwirft. Wer heute für 19,99 Euro auf Aurora 5 anheuert, bekommt einen Spielplatz mit vielen Winkeln, in denen etwas liegen könnte.

Quelle: Rock Paper Shotgun Latest Articles Feed

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