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Schwarze Woche für die Spieleindustrie: Noch mehr Hiobsbotschaften in Sicht
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Schwarze Woche für die Spieleindustrie: Noch mehr Hiobsbotschaften in Sicht

Entlassungen, Preissteigerungen, Studio-Schließungen und das Ende der Disc-Ära, die Branche erlebt eine der düstersten Phasen ihrer Geschichte.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Die vergangene Woche war ein Tiefpunkt, und die nächste droht noch schlimmer zu werden

Am 22. Juni starb Ubisoft-Mitgründer Claude Guillemot bei einem Flugzeugabsturz. Yves Guillemot würdigte seinen Bruder als Visionär mit „unerschütterlichem Optimismus“. Im Schatten dieser Tragödie eskalierte der Streit um God of War: Laufey, Spieler warfen Santa Monica Studios vor, narrative Entscheidungen aus „Gender“-Gründen zu treffen.

Massenentlassungen und ein Ende der Disc-Ära

Am 25. Juni begannen die befürchteten Xbox-Entlassungen: Compulsion Games (South of Midnight) traf es zuerst. Bungie strich „den Großteil“ des Destiny-Teams und Teile des Marathon-Teams, Studiochef Justin Truman trat zurück. Microsoft kündigte eine Xbox-Preiserhöhung für August an, eine weitere für 2027/28 folgt.

  • Sony zieht nach: Die PS6 wird nicht mehr mit Verlust verkauft, das Gerät wird teuer.
  • Ab 2028 stellt Sony alle physischen Discs für PlayStation ein, auch die PS3/PS Vita Stores schließen im Juli 2027.
  • Call of Duty: Modern Warfare 4 erscheint am 23. Oktober, startet aber nicht im Game Pass, ein Jahr Wartezeit für Abonnenten.

Studios in akuter Gefahr

Undead Labs (State of Decay), Double Fine und Ninja Theory stehen ohne Käufer vor dem Aus. Am 30. Juni traf es IO Interactive: Finanzierung für ein Fantasy-RPG wurde gestrichen, die Hitman-Macher entlassen Personal. Einem Bericht zufolge könnte Arkane Studios (Blade) ganz geschlossen werden, nur Hideo Kojimas Xbox-exklusives OD gilt als sicher.

Nächste Woche: Weitere 1.500 Entlassungen möglich

Laut einem Bericht von The Verve (30. Juni) beginnen die nächsten Xbox-Entlassungen am 6. Juli. Mindestens 1.500 Mitarbeiter könnten betroffen sein, gewerkschaftlich organisierte Xbox-Arbeiter fordern Schutzmaßnahmen. Die Branche steckt tiefer in der Krise als je zuvor, ob sich das Blatt wendet, ist offen.

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