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Shuhei Yoshida: Warum die Zukunft des Gamings bei Indie-Titeln liegt
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Shuhei Yoshida: Warum die Zukunft des Gamings bei Indie-Titeln liegt

PlayStation-Legende Shuhei Yoshida bevorzugt mittlerweile kleine Indie-Produktionen gegenüber zeitintensiven AAA-Blockbustern.

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Tommes Parzl
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Ein Pensum für Enthusiasten

Shuhei Yoshida spielt pro Jahr mindestens 250 verschiedene Titel. Diese enorme Menge an Software macht es ihm unmöglich, bei den ausufernden Spielzeiten aktueller Blockbuster dranzubleiben.

Für den langjährigen PlayStation-Manager ist die Zeit der größte Feind. Hochglanz-Produktionen benötigen oft so viel Aufmerksamkeit, dass er sie meist nicht bis zum Ende spielt.

Warum AAA-Titel bei ihm durchfallen

Yoshida hält sich bei großen Produktionen stark zurück. Selbst Titel wie Ghost of Yotei schafft er aufgrund der schieren Spielzeit nicht mehr.

  • Er bevorzugt klarere Fokussierung.
  • Große Projekte leiden unter zu vielen Entscheidungsträgern.
  • Die kreative Vision verwässert bei AAA-Studios durch endlose Freigabeprozesse.

Die Stärke der Indie-Entwickler

Bei kleineren Titeln spürt Yoshida echte künstlerische Absichten. Die Entwickler hinter diesen Projekten müssen sich nicht durch bürokratische Hierarchien kämpfen, um ihre Ideen umzusetzen.

  • Unabhängigkeit garantiert die reine Vision.
  • Keine Notwendigkeit für endlose interne Abstimmungen.
  • Direktere Verbindung zwischen Entwickler und Spieler.

Ein Blick in die Praxis

Yoshida hat sich zuletzt Nioh 3 gewidmet, da ihn die Vorgänger begeisterten. Trotz seiner Vergangenheit bei einem Hardware-Giganten wie Sony sieht er die Zukunft des Mediums außerhalb der riesigen Firmenstrukturen.

In der Welt der Indie-Entwickler findet er genau die Eigenständigkeit, die ihm in der modernen Blockbuster-Produktion fehlt. Er widmet sich lieber den Titeln, die ihre Identität nicht durch Komitees verlieren.

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