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Squelch-Alarm unter Wasser: coalescent || tidal rapture bringt Shibari-Würmer auf den PC
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Squelch-Alarm unter Wasser: coalescent || tidal rapture bringt Shibari-Würmer auf den PC

Ein bizarres Abenteuerspiel über Meerjungfrauen, Selbstfindung und die Kunst der körperlichen Verknotung.

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Dennis Adam
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Eine maritime Liebesgeschichte der speziellen Art

coalescent || tidal rapture sorgt aktuell für hochgezogene Augenbrauen auf Steam. Das Spiel thematisiert eine Gesellschaft von Meerjungfrauen, die gerade erst die Welt der lockeren Beziehungen für sich entdeckt haben.

Der Fokus liegt auf einer sehr eigenwilligen, fast schon glitschigen Form von Shibari-Praktiken. Die Protagonistin kämpft nach einer Trennung mit ihrem Liebesleben und ihrem eigenen Körper.

Was erwartet euch in der Tiefe?

Das Spielprinzip dreht sich nicht nur um Romantik, sondern auch um eine körperliche Metamorphose. Spieler müssen folgende Aspekte bewältigen:

  • Die eigene Identität nach einem schmerzhaften Beziehungsende finden.
  • Mit der physischen Veränderung des Körpers experimentieren.
  • Die Entscheidung treffen, ob der Weg an die Oberfläche führt.

Die Physik des Spiels ist dabei so seltsam wie der Titel selbst. Die Interaktionen der Charaktere erinnern an eine Mischung aus Knoten-Puzzle und biologischer Evolution.

Warum das Spiel aus der Masse sticht

Die Entwickler hinter coalescent || tidal rapture setzen auf eine visuelle Gestaltung, die man eher selten in modernen Titeln findet. Anstatt auf polierte Texturen zu setzen, wird hier Wert auf eine organische, fast schon schleimige Ästhetik gelegt.

Die Spielmechanik lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Fokus auf körperliche Nähe und Verknotung.
  • Narrative Entscheidungsprozesse über die Zukunft der Protagonistin.
  • Eine bewusste Abkehr von klassischen Dating-Sim-Konventionen.

Ein ungewöhnlicher Ausflug in den Ozean

Wer nach einer Standard-Simulation sucht, wird hier definitiv nicht fündig. Die Interaktionsmöglichkeiten mit den anderen Meerwesen sind bewusst skurril gehalten.

Die Entwickler nutzen eine offizielle Steam-Typografie, die bereits verrät, dass Konventionen hier keine Rolle spielen. Der Protagonist durchlebt eine Reise zwischen Selbstverneinung und der Neugier auf neue, körperliche Erfahrungen.

Die Steuerung der Würmer-artigen Gliedmaßen erfordert ein gewisses Maß an Eingewöhnung. Wer sich auf das bizarre Konzept einlässt, findet eine spielerische Erfahrung, die ihre eigene Nische besetzt.

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