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Stargate kehrt zurück: WandaVision-Macherin übernimmt
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Stargate kehrt zurück: WandaVision-Macherin übernimmt

Amazon MGM Studios entwickelt eine neue Stargate-Serie mit WandaVision-Schöpferin Jac Schaeffer, doch nach dem geplatzten Vorläuferprojekt ist die Skepsis groß.

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Tommes Parzl
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Amazon MGM Studios startet einen neuen Stargate-Anlauf

Stargate soll zurück ins Fernsehen kommen. Nach Informationen aus dem Umfeld von Amazon MGM Studios entsteht dort eine neue Serie zum Sci-Fi-Franchise. Die kreative Leitung soll Jac Schaeffer übernehmen, die als Schöpferin von WandaVision bekannt wurde. Das Projekt befindet sich allerdings noch in einem frühen Stadium. Eine offizielle Serienbestellung, ein Cast oder ein Premierentermin existieren bislang nicht.

Was bislang über das Projekt bekannt ist

  • Es handelt sich um einen Neustart beziehungsweise ein Revival der Reihe für das Fernsehen.
  • Als kreative Leitung wird Jac Schaeffer genannt, Schöpferin von WandaVision.
  • Neben Schaeffer werden Joby Harold und Tory Tunnell als Executive Producer geführt.
  • Das Vorhaben hängt an Schaeffers Overall-Deal bei Amazon MGM Studios.
  • Als Plattform wird das Umfeld von Prime Video und Amazon genannt.
  • Genre: Science-Fiction, Einordnung: frühe Entwicklungsphase.

Jac Schaeffer: Von Westview ins Sternentor

Schaeffer hat mit WandaVision eine der ungewöhnlichsten Marvel-Serien verantwortet, die sich formal zwischen Sitcom-Hommage und Mystery bewegte. Genau diese Bereitschaft, mit Genreformen zu spielen, dürfte sie für ein Franchise wie Stargate interessant machen. Ob sie auch das Drehbuch schreibt oder nur die übergeordnete Leitung übernimmt, ist nicht bekannt. Klar ist nur, dass ihr Vertrag bei Amazon MGM Studios den Rahmen für das Projekt bildet. Ein konkretes inhaltliches Konzept wurde bislang nicht veröffentlicht.

Die Fans reagieren skeptisch

Die Skepsis in der Community hat einen konkreten Grund. Amazon hatte bereits zuvor einen Stargate-Revival-Versuch entwickelt, der unter Martin Gero laufen sollte. Dieses Projekt wurde im Juni 2026 gestoppt und damit endgültig verworfen. Fans, die damals mitgefiebert haben, erleben nun zum zweiten Mal einen Anlauf ohne sichtbares Ergebnis. Dazu kommt, dass weder Cast noch Handlung noch Titel bekannt sind. Die Enttäuschung über den geplatzten Vorgänger wirkt bis in die aktuelle Berichterstattung hinein.

Die Vorgeschichte des Franchise

Stargate begann 1994 als Kinofilm von Roland Emmerich und Dean Devlin und wurde ab 1997 mit Stargate SG-1 zur langlebigen TV-Reihe ausgebaut. Es folgten Stargate Atlantis ab 2004 und Stargate Universe ab 2009, das nach zwei Staffeln endete. Mit Stargate Origins erschien 2018 ein Web-Ableger, der die Vorgeschichte erzählte. Seitdem ist die Marke im Fernsehen weitgehend still geblieben. Ein neuer Anlauf trifft damit auf eine Fanbasis, die seit über zehn Jahren auf Nachschub wartet.

Was aktuell noch komplett offen ist

  • Starttermin: nicht bekannt, es gibt kein Premierendatum.
  • Cast: bislang keine Besetzungsmeldungen.
  • Produktionsplan: kein Zeitrahmen genannt.
  • Serien-Order: ausdrücklich noch nicht offiziell bestätigt.
  • Handlung und Titel: unbestätigt, dazu gibt es keine Angaben.
  • Preis oder Abo-Modell: nicht bekannt.

Warum Science-Fiction-Revivals gerade Hochkonjunktur haben

Streamingdienste greifen seit Jahren verstärkt auf bekannte Genre-Marken zurück, weil diese bereits eine eingespielte Zuschauerschaft mitbringen. Für Prime Video ist ein Weltraum-Franchise mit treuer Anhängerschaft ein naheliegendes Standbein neben Fantasy- und Superheldenstoffen. Zugleich zeigt der Fall Stargate, wie fragil solche Planungen sind: Projekte werden über Jahre vorbereitet und dann doch eingestellt, bevor eine einzige Folge gedreht wurde. Fans lernen dadurch, Ankündigungen vorsichtig zu behandeln. Genau diese Vorsicht prägt derzeit die Reaktionen auf die Nachricht.

Ein zweiter Anlauf ohne Sicherheiten

Bemerkenswert ist der personelle Wechsel: Statt des zuvor gescheiterten Kreativteams setzt das Studio nun auf eine Autorin und Produzentin, die sich mit formal ungewöhnlichem Erzählen profiliert hat. Ob daraus tatsächlich eine Serie wird, steht in den Sternen, denn eine offizielle Bestellung fehlt weiterhin. Der Unterschied zum Gero-Projekt liegt bislang vor allem darin, dass dieses noch läuft und jenes im Juni 2026 abgebrochen wurde. Für die Community bleibt damit eine Zahl, die hängen bleibt: zwei Anläufe, null bestätigte Staffeln.

Quelle: Latest from GamesRadar+

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