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Steam Machines waren die verrückte Hardware, die uns heute fehlt
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Steam Machines waren die verrückte Hardware, die uns heute fehlt

Ein nostalgischer Blick zurück auf die Steam Machines: Als Konsolen noch Persönlichkeit hatten und nicht alle gleich aussahen.

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Dennis Adam
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Hardware mit Charakter? Gab’s mal.

Die Kotaku-Schlagzeile bringt es auf den Punkt: „In A Land Of Boring Consoles, The Steam Machine Is Fun And Quirky.“ Erinnert sich noch jemand an Zeiten, als Spiele-Hardware nicht nur eine schwarze oder weiße Kiste war? Die Steam Machines waren genau das: schrullig, bunt und völlig unperfekt.

Sie kamen von Herstellern wie Alienware, Zotac oder Gigabyte. Jede sah anders aus. Manche hatten Lüfter wie Düsentriebwerke, andere leuchteten wie eine Diskokugel. Das war kein Einheitsbrei.

Die Langeweile der aktuellen Konsolen

  • PlayStation 5 und Xbox Series X: beide klobige Quader in Schwarz oder Weiß.
  • Nintendo Switch immerhin bunter, aber auch nur ein Tablet mit Joy-Cons.
  • Kein Hersteller traut sich mehr an Formen, die aus der Reihe tanzen.

Steam Machines hingegen waren ein Wildwest-Markt. Mal mit Linux, mal mit Windows. Manche liefen gut, andere stürzten ab. Aber genau das machte den Reiz aus.

Warum die Steam Machine heute Kult ist

Valve ließ damals Drittanbietern freie Hand. Das Ergebnis: eine chaotische, aber liebenswerte Familie an Geräten. Man konnte sie an den Fernseher anschließen, Spiele aus der Steam-Bibliothek zocken und sich über die Lautstärke ärgern.

  • Kein geschlossenes Ökosystem wie bei Sony oder Microsoft.
  • SteamOS war ein früher Linux-Versuch fürs Wohnzimmer.
  • Hardware-Upgrades waren teilweise möglich, ein Traum für Bastler.

Heute wirken diese Maschinen wie Relikte einer mutigeren Zeit. Die Steam Machine war nicht perfekt, aber sie hatte Seele. Und genau das fehlt den langweiligen Konsolen von 2026.

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