Endlich da: Supergirl und ihr „Baby-Cousin“
Supergirl ist auf der Erde gelandet, und ihr Baby-Cousin ist in der Zwischenzeit ganz schön gewachsen.
Was wie eine emotionale Wiedervereinigung klingt, entpuppt sich als süßes, aber auch etwas unbeholfenes erstes Aufeinandertreffen.
Laut einem Bericht von Kotaku (via EndeNews) zeigt die Szene, wie Kara Zor-El nach langer Reise die Erde erreicht.
Dort steht ihr Kal-El gegenüber, der als Baby nach Kansas geschickt wurde und nun ein erwachsener Superman ist.
Eine Dynamik voller Situationskomik
- Kara erwartet offenbar noch das Baby, das sie in Erinnerung hat.
- Stattdessen trifft sie auf einen gestandenen Helden mit eigener Routine.
- Die Verwirrung und die unbeholfenen Gesten sollen für viele Lacher sorgen.
Das Treffen spielt sich ohne große Action ab, im Fokus stehen die Mimik und die leichte Verlegenheit beider Figuren.
Genau dieser Ansatz erinnert an die charmantesten Momente aus Comics der Silver Age, wo Superkräfte mal nebensächlich waren.
Entwickler-Historie: Wer steckt hinter der Szene?
Die Szene stammt aus einem noch unangekündigten DC-Singleplayer-Spiel von WB Games Montréal. Das Studio entwickelte zuvor Batman: Arkham Origins (2013) und Gotham Knights (2022).
Gotham Knights verkaufte sich laut WB innerhalb von drei Monaten über 2 Millionen Einheiten, erhielt aber wegen technischer Probleme und repetitiver Missionen gemischte Kritiken.
- WB Games Montréal arbeitet seit 2022 an einem neuen Open-World-Titel mit Supergirl als Hauptfigur.
- Gerüchte nennen den Arbeitstitel "Supergirl: Daughter of Krypton".
- Das Studio setzt auf eine erzählerische, cutscene-lastige Inszenierung, ähnlich der Arkham-Reihe, aber mit leichterem Ton.
Frühere Supergirl-Auftritte in Spielen
Supergirl war bisher in mehreren DC-Spielen spielbar, aber nie als alleinige Protagonistin.
Injustice 2 (2017, NetherRealm) führte Kara als Kämpferin ein, der Titel verkaufte sich über 2 Millionen Mal in den ersten zwei Monaten.
- Lego DC Super-Villains (2018) bot Supergirl als freischaltbaren Charakter.
- Suicide Squad: Kill the Justice League (2024) zeigte eine alternative Version von Supergirl als gegnerische Justice-League-Mitglied.
- Keines dieser Spiele widmete sich ihrer Herkunft oder dem ersten Treffen mit Superman.
Branchenkontext: DC-Spiele kämpfen um Aufmerksamkeit
Der Markt für Superhelden-Spiele wird von Marvel’s Spider-Man 2 (2023, Insomniac) dominiert, das über 10 Millionen Einheiten absetzte.
WB Games hatte zuletzt mit Suicide Squad (2024) einen kommerziellen und kritischen Rückschlag, das Spiel verfehlte die internen Verkaufsziele um rund 30 Prozent.
- Ein reines Supergirl-Spiel soll die Lücke zwischen humorvollen Comicszenen und einem ernsteren Kerndrama schließen.
- Die gezeigte Szene betont Charakterdynamik statt Explosionen, eine Strategie, die Marvel’s Spidey-Titel erfolgreich vorlebte.
- WB Games Montréal hofft, mit einem geringeren Budget als Rocksteady (Suicide Squad kostete über 200 Millionen Dollar) eine Nische zu besetzen.
Was bedeutet das für das DCU?
Der Moment etabliert Supergirl als frischen, unerfahrenen Charakter, der die Erde und ihre Sitten erst kennenlernen muss.
Superman hingegen wirkt routiniert, aber auch ein wenig überfordert mit einer Cousine, die älter aussieht als er.
- Die Szene legt den Grundstein für eine dynamische Beziehung zwischen den beiden Kryptoniern.
- Ob daraus ein gemeinsamer Film oder eine Serie entsteht, bleibt offen, die Bühne ist bereitet.
Fazit ohne Fazit
Supermans und Supergirls erstes Treffen ist kein epischer Kampf, sondern eine stille, fast alltägliche Begegnung, genau das macht sie so einprägsam.
WB Games Montréal setzt damit auf eine Tonalität, die an Injustice 2s Story-Modus erinnert, jedoch ohne den düsteren Unterton. Die Szene wurde intern als "Proof of Concept" für das geplante Spiel gefilmt, eine Veröffentlichung ist für Frühjahr 2026 auf PC, PS5 und Xbox Series X/S im Gespräch, basierend auf Stellenausschreibungen des Studios.