Mars-Abenteuer erobert Apple TV
Der Sci-Fi-Film „The Martian“ mit Matt Damon klettert in den US-Streaming-Charts von Apple TV. Die 91-prozentige Kritikerwertung bei Rotten Tomatoes, basierend auf über 300 Kritiken, trägt dazu bei, dass der Streifen aus dem Jahr 2015 erneut Aufmerksamkeit erhält. Bei IMDb liegt der Film bei 8.0 von 10.
Regie führte Ridley Scott, der mit „Alien“ und „Blade Runner“ zwei Klassiker des Genres gedreht hatte. Das Drehbuch schrieb Drew Goddard, bekannt durch „Cloverfield“ und die Netflix-Serie „Daredevil“. Der Film startete am 2. Oktober 2015 und spielte weltweit rund 630 Millionen US-Dollar bei einem Budget von 108 Millionen.
Drei Fakten zum Streaming-Erfolg
- Matt Damon spielt den Botaniker Mark Watney, der nach einem Sandsturm als vermeintlich tot auf dem Mars zurückgelassen wird.
- Apple TV bietet den Film digital in 4K mit Dolby Vision an. Die Chart-Platzierung erfasst Kauf- und Leihabrufe im US-amerikanischen iTunes-Store.
- Die 91-Prozent-Wertung stammt von Rotten Tomatoes. Zusätzlich gewann „The Martian“ den Golden Globe als beste Komödie oder Musical, und Matt Damon wurde als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.
Was bleibt für Sci-Fi-Fans?
„The Martian“ funktioniert als Survival-Thriller, Komödie und wissenschaftliches Experiment zugleich. Andy Weirs Vorlage stützt sich stark auf reale NASA-Technik, sodass der Film ohne übernatürliche Bedrohung auskommt. Die Gefahr entsteht aus der Mars-Umgebung: Staub, Kälte, Strahlung und monatelange Abgeschiedenheit.
Für einen Filmabend bleibt der Streifen eine verlässliche Wahl, weil er kein Franchise-Wissen verlangt. Ridley Scott erzählt in 144 Minuten eine geschlossene Geschichte ohne Sequel und Cliffhanger. Matt Damon trägt den Film mit trockenem Humor, der die Einsamkeit erträglich macht.
Studio und Produktionsgeschichte
Produziert wurde „The Martian“ von Scott Free Productions zusammen mit Genre Films, der Firma von Drew Goddard. Den Vertrieb übernahm 20th Century Fox, das damals zu Rupert Murdochs Konzern gehörte. Nach der Disney-Übernahme von Fox liegt das Verwertungsrecht heute beim Mauskonzern.
Vor „The Martian“ hatte Ridley Scott mit „Alien“, „Blade Runner“ und „Gladiator“ mehrere Meilensteine abgeliefert, aber auch Ausfälle wie „1492, Die Entdeckung