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Throttle Trace: Der Simcade-Racer, den man jetzt ernst nehmen sollte
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Throttle Trace: Der Simcade-Racer, den man jetzt ernst nehmen sollte

Nach einer schwachen Demo überrascht Throttle Trace auf der gamescom mit ernsthafter Rennsimulation, Early Access startet im September.

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Dennis Adam
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Erste Demo war ein Stolperstein

„Um ehrlich zu sein: Die erste Demo war vermutlich ein Fehler“, sagt Alex Taber von Unordered Games auf der gamescom. Die Zusammenfassung des Eurogamer-Artikels bestätigt: Die erste Fassung des Rennspiels hinterließ bei vielen Testern Zweifel. Es fehlten schlicht zu viele Details, um die Ambition des Projekts zu erkennen. Doch genau dieser erste Eindruck täuscht, wie eine zweite Begegnung mit dem Titel zeigt.

Die Fakten zu Throttle Trace

  • Entwickler: Unordered Games, gemeinsam mit Publisher MicroProse
  • Plattform: PC via Steam (Early Access)
  • Veröffentlichungstermin: 15. September 2026
  • Offizielles Video auf der gamescom-Seite von MicroProse bereitgestellt
  • Ziel: eine Simcade-Rennspiel-Mischung mit ernsthaftem Simulationsanspruch

Was Throttle Trace anders macht

Die erste Demo wirkte roh und unfertig, das gibt auch die Quelle zu. Auf der gamescom zeigt sich das Spiel nun mit einer deutlich klareren Linie: Der Fahrspaß soll nicht im reinen Arcade-Bereich bleiben, aber auch nicht in puren Simulations-Hardcore abgleiten. Die Balance zwischen Zugänglichkeit und physikalischer Ehrlichkeit steht im Mittelpunkt. Der Eurogamer-Artikel beschreibt, dass man jetzt erkennt, wie nah das Spiel an echten Rennsport herankommen will.

Studio-Historie: MicroProse und Unordered Games

  • MicroProse ist seit den 1980ern bekannt für anspruchsvolle Simulationen, etwa Flugtitel wie Falcon 4.0 oder P-51 Mustang.
  • Das Studio hat immer wieder mit externen Teams zusammengearbeitet, um frische Ideen umzusetzen.
  • Unordered Games ist weniger etabliert, aber offenbar mit Leidenschaft bei der Sache.
  • Zusammen wollen sie eine Nische füllen, die zwischen Forza Horizon und Assetto Corsa liegt, ohne direkt einen dieser Titel zu kopieren.

Early Access als Chance für Feedback

Der Start am 15. September 2026 über Steam ist kein Zufall. Early Access erlaubt es dem Team, die noch fehlenden Details nachzuliefern, die in der ersten Demo kritisiert wurden. Die Spieler können direkt Einfluss auf Fahrphysik, KI und Umgebungen nehmen. Das ist ein bewährter Weg für Indie-Projekte, um ein Spiel zu verfeinern. MicroProse hat damit bereits Erfahrung, denn auch andere Titel des Publishers nutzten diese Strategie.

Branchenkontext: Simcade-Racer im Aufwind

In den letzten Jahren haben Spiele wie Forza Horizon und The Crew Motorfest gezeigt, dass offene Rennwelten mit leichter Physik gefragt sind. Auf der anderen Seite wächst die Community für ernsthafte Simulationen mit iRacing oder rFactor 2. Throttle Trace setzt genau zwischen diesen Polen an. Das Spiel verspricht weder ein reines Party-Erlebnis noch eine undurchdringliche Realismus-Barriere. Diese Art von Zwischenposition ist selten und kann eine eigene Fangemeinde anziehen.

Warum der zweite Blick sich lohnt

Die Skepsis nach der ersten Demo war verständlich, aber die gezeigten Fortschritte auf der gamescom ändern das Bild. Das Entwicklerteam scheint aus dem Feedback gelernt zu haben, und die Veröffentlichung als Early-Access-Titel ist ein klares Signal: Sie wollen die Community von Anfang an einbinden. Wer damals enttäuscht war, sollte am 15. September einen Blick auf den Steam-Auftritt werfen. Vielleicht wird Throttle Trace dann zu einem der positiven Überraschungen des Jahres.

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