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Treyarch-Entwickler kritisiert Call of Duty-Neuveröffentlichungen
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Treyarch-Entwickler kritisiert Call of Duty-Neuveröffentlichungen

Ein ehemaliger Level-Designer von Treyarch kritisiert die digitalen Ports von Call of Duty: Black Ops und Black Ops 2 für moderne PlayStation-Konsolen.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Kritik an neuen Konsolen-Ports von Black Ops

Activision veröffentlichte am 9. Juli 2026 die digitalen Ports von Call of Duty: Black Ops und Call of Duty: Black Ops 2 für PlayStation 4 und PlayStation 5. Ein ehemaliger Level-Designer von Treyarch übte daraufhin scharfe Kritik an diesen Neuveröffentlichungen. Der Entwickler äußerte sein Missfallen darüber, dass mit historischem Code große finanzielle Einnahmen erzielt werden. Dabei verwies er darauf, dass die damaligen Entwickler von diesem finanziellen Erfolg nicht nachträglich profitieren. Die Spiele kosten im PlayStation Store jeweils 40 US-Dollar pro Titel.

Hintergrund der ursprünglichen Veröffentlichungen

  • Call of Duty: Black Ops erschien im Jahr 2010 als First-Person-Shooter und gilt als Meilenstein der Serie.
  • Call of Duty: Black Ops 2 folgte im Jahr 2012 als direkter Nachfolger mit futuristischen Szenarien.
  • Beide Titel wurden ursprünglich von Treyarch entwickelt und prägten die Ära der Xbox 360 und PlayStation 3.
  • Die Marke gehört zu den erfolgreichsten im Portfolio von Activision, das inzwischen zu Microsoft gehört.

Technische Umsetzung der aktuellen Ports

  • Das Portieren der Spiele für PlayStation 4 und PlayStation 5 übernahm das Studio Iron Galaxy.
  • Es handelt sich um reine digitale Umsetzungen der Klassiker für die aktuellen Sony-Konsolen.
  • Zusätzliche Inhalte oder offizielle Bundles wurden im Rahmen dieser Veröffentlichung nicht bestätigt.
  • Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 40 US-Dollar pro einzelnem Spiel.

Die Rolle von Treyarch in der Studio-Historie

Treyarch gehört seit dem Jahr 2001 vollständig zu Activision und entwickelte zahlreiche Ableger der Reihe. Vor der Arbeit an der Call of Duty-Serie betreute das Studio unter anderem Spiele wie Tony Hawk’s Pro Skater und Spider-Man. Mit dem ersten Black Ops etablierte das Studio eine eigene Identität innerhalb des Franchise, die sich stark auf inszenierte Kampagnen und den beliebten Zombies-Modus konzentrierte. Die stressigen Entwicklungsphasen mit starkem Termindruck, oft als Crunch bezeichnet, prägten damals den Arbeitsalltag der Teams.

Reaktionen aus dem Entwicklerumfeld

  • Ehemalige Mitarbeiter bemängeln den fehlenden finanziellen Ausgleich für die ursprüngliche Arbeit an den Code-Grundlagen.
  • Die großen Einnahmen fließen primär an den Publisher und den aktuellen Eigentümer Microsoft.
  • Solche Diskussionen beleuchten die Arbeitsbedingungen in der Spieleindustrie während intensiver Produktionsphasen erneut.
  • Die Forderung nach einer nachträglichen Beteiligung von Entwicklern an nachträglichen Verkäufen alter Software wird dadurch öffentlich diskutiert.

Einordnung im aktuellen Marktumfeld

Publisher greifen zunehmend auf digitale Umsetzungen älterer Konsolengenerationen zurück, um Katalogtitel für moderne Hardware verfügbar zu machen. Die Verfügbarkeit von Call of Duty: Black Ops und Black Ops 2 schließt eine Lücke auf PlayStation-Konsolen, auf denen die Originale zuvor nicht direkt spielbar waren. Spieler müssen für jeden der beiden Titel den vollen Preis von 40 US-Dollar entrichten. Sony vertreibt die Spiele exklusiv über den digitalen PlayStation Store für PlayStation 4 und PlayStation 5.

Quelle: Kotaku

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