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VPNs beim Gaming: Mein plötzlicher Sinneswandel nach sieben Tagen Testlauf
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VPNs beim Gaming: Mein plötzlicher Sinneswandel nach sieben Tagen Testlauf

Nach einer Woche intensiver Tests korrigiere ich meine bisherige Haltung zum Einsatz von VPNs während des Spielens.

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Beytullah Akyildiz
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Die Fehleinschätzung korrigiert

Lange Zeit empfahl ich Spielern, VPNs für Online-Matches konsequent zu deaktivieren. Ich ging davon aus, dass der Umweg über externe Server den Ping unnötig in die Höhe treibt.

Eine einwöchige Testphase mit verschiedenen Anbietern hat diese Annahme erschüttert. Die Latenzzeiten blieben bei einigen Diensten erstaunlich stabil.

Unerwartete Vorteile beim Zocken

Ein VPN bietet mehr als nur Verschlüsselung für den Browser. Es gibt handfeste Gründe, warum die Software auf dem Gaming-PC bleiben sollte:

  • DDoS-Schutz: Dein echter Standort und deine IP-Adresse bleiben vor Angreifern verborgen.
  • Routing-Optimierung: Manche Anbieter umgehen überlastete Knotenpunkte der Provider und verbessern so die direkte Verbindung zum Spieleserver.
  • Regionaler Zugriff: Spiele, die in bestimmten Ländern wegen Sperren nicht erreichbar sind, lassen sich so freischalten.

Die Performance in der Praxis

Ich habe die Software bei Titeln wie Counter-Strike 2 und Apex Legends genau beobachtet. Die Ergebnisse variierten je nach Standort des gewählten Servers.

  • Bei Counter-Strike 2 stieg der Ping um lediglich 5 bis 8 Millisekunden. Dieser Wert ist für die meisten Spieler im Alltag kaum spürbar.
  • Bei Apex Legends gab es in der Testwoche keine nennenswerten Verbindungsabbrüche.

Worauf ihr achten müsst

Nicht jeder Dienst eignet sich für schnelle Online-Gefechte. Wer ein VPN nutzen möchte, sollte folgende Kriterien prüfen:

  • WireGuard-Protokoll: Dieses sorgt für deutlich höhere Geschwindigkeiten als ältere Standards wie OpenVPN.
  • Server-Dichte: Je mehr physische Serverstandorte der Anbieter besitzt, desto kürzer ist der physische Weg der Datenpakete.
  • Split-Tunneling: Damit könnt ihr den Spielverkehr am VPN vorbeileiten, während der restliche Datenverkehr geschützt bleibt.

Ein neues Fazit

Die pauschale Ablehnung von VPN-Software bei Online-Partien ist nicht mehr zeitgemäß. Dank moderner Protokolle ist der Geschwindigkeitsverlust für weite Teile der Spielerschaft verkraftbar. Wer sich gegen gezielte Netzwerkangriffe absichern will, findet heute funktionierende Lösungen. Mein Gaming-PC behält das VPN vorerst installiert.

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