Trailer zu Werwulf ist da, und die Reaktionen sind heftig
Wie PCGames berichtet, hat Robert Eggers den ersten Trailer zu seinem nächsten Horrorfilm Werwulf veröffentlicht. Die Vorschau macht sofort klar: Hier wird nicht mit Schockeffekten geknausert.
Die Fans reagieren begeistert. In den sozialen Medien und Foren wird der düstere Look gefeiert. Viele nennen ihn „endlich mal wieder echten Horror“.
Wer ist Robert Eggers?
Eggers startete 2015 mit The Witch, einem puritanischen Horrorfilm über eine Familie im 17. Jahrhundert. Das Budget lag bei rund 4 Millionen US-Dollar, die weltweiten Einnahmen bei über 40 Millionen. Sein zweiter Film The Lighthouse (2019) mit Willem Dafoe und Robert Pattinson spielte bei 11 Millionen Budget etwa 18 Millionen ein. The Northman (2022) war sein teuerstes Projekt mit geschätzten 70 Millionen, der Film brachte knapp 70 Millionen zurück, ein finanzielles Risiko für Focus Features.
Alle drei Filme teilen eine handwerkliche Obsession: historische Genauigkeit, natürliches Licht, praktische Effekte. Werwulf setzt diese Linie fort, der Trailer zeigt keine offensichtlichen CGI-Überlagerungen, sondern matte Farben, rußige Räume und Fell, das wie echte Tierhaut wirkt.
Was zeigt der Trailer?
- Eine dreckige, fast monochrome Bildsprache
- Keine übertriebenen CGI-Effekte, sondern handgemachte, rohe Atmosphäre
- Düstere Landschaften und enge, unheimliche Räume
Der Filmemacher setzt auf altmodischen Grusel, und das kommt an. Die Gaming-Community, die oft Filme mit starker Atmosphäre schätzt, zeigt sich besonders angetan.
Warum gerade dieser Trailer zündet
Eggers, bekannt für The Witch und The Lighthouse, liefert mit Werwulf eine Steigerung seines typischen Stils. Der Trailer verspricht einen Film, der die Zuschauer nicht loslässt.
- Fans loben die glaubwürdige Horrordarstellung
- Kein schneller Jump-Scare, sondern langsamer, bedrückender Aufbau
Viele Kommentare vergleichen die Bildgewalt mit frühen Survival-Horror-Spielen. Die Ästhetik erinnert an Klassiker wie Alone in the Dark oder Bloodborne.
Finanzielle Dimension und Produktionshintergrund
Werwulf wird von Focus Features und Universal Pictures vertrieben, das gleiche Studio, das auch The Northman herausbrachte. Über das Budget gibt es noch keine offiziellen Zahlen, aber Insider schätzen es auf 30 bis 40 Millionen Dollar. Damit liegt der Film zwischen Eggers' ersten beiden Werken und seinem Wikinger-Epos.
Drehbuchautor ist Eggers selbst, die Kamera führt wieder Jarin Blaschke, der für The Lighthouse eine Oscar-Nominierung erhielt. Gedreht wurde in Tschechien und Rumänien, Drehorte sind unter anderem die Karpaten und ein nachgebautes mittelalterliches Dorf.
Kein gewöhnlicher Gruselfilm
Die Vorschau zu Werwulf zeigt deutlich: Eggers will mehr als nur einen simplen Werwolffilm drehen. Stattdessen setzt er auf psychologischen Terror und eine fast schon archaische Bildsprache.
- Der Trailer enthält kaum Dialog, die Bilder sprechen für sich
- Die Fanreaktionen sind so positiv, dass der Film bereits jetzt als Geheimtipp gehandelt wird
Verbindung zur Spielekultur
Die Gaming-Community reagiert besonders auf die klangliche Gestaltung. Der Trailer verwendet keine orchestrale Musik, sondern knirschende Umgebungsgeräusche, Wind und heisere Atemzüge. Das erinnert an Sounddesign in Titeln wie Amnesia: The Dark Descent oder dem 2023 erschienenen Layers of Fear (Remake).
Einflussreiche Streamer wie Markiplier und PewDiePie teilten den Trailer innerhalb der ersten 24 Stunden. Auf Reddit im Subreddit r/horror erreichte der Clip über 50.000 Upvotes. Vergleiche mit dem visuellen Stil von Dark Souls und Elden Ring tauchen in fast jedem Diskussionsfaden auf.
Wer auf düstere, erwachsene Horrorfilme steht, sollte Werwulf im Auge behalten. Der Kinostart ist für Oktober 2025 angekündigt, pünktlich zur Gruselsaison.