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Xbox-Gewerkschaften tappen im Dunkeln, Monatelange Verhandlungen um Kündigungsschutz ohne Ergebnis
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Xbox-Gewerkschaften tappen im Dunkeln, Monatelange Verhandlungen um Kündigungsschutz ohne Ergebnis

Trotz monatelanger Gespräche über Layoff-Protection herrscht bei den Xbox-Beschäftigten große Unsicherheit. Ein Gewerkschaftsmitglied: „Die Ungewissheit macht uns wahnsinnig.“

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Verhandlungen im Nebel

Seit Monaten sitzen Vertreter der Xbox-Gewerkschaften mit dem Management am Tisch. Ihr Ziel: verbindliche Layoff-Protections, also Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen. Doch bis heute gibt es kein Ergebnis, und keine klaren Informationen.

Die Beschäftigten warten auf Antworten. Ein Sprecher der Gewerkschaft, die mehrere Studios vertritt, beschreibt die Lage als „frustrierend und zermürbend“. Man wisse nicht, ob die Gespräche überhaupt substanziell vorankommen.

Was die Beschäftigten sagen

  • „Wir verstehen, dass Unternehmen wirtschaftlich denken müssen, aber die Ungewissheit ist wahnsinnig.“
  • „Wir wollen einfach wissen, dass sie sich wirklich Mühe geben, unsere Jobs zu erhalten.“
  • „Wir sind Menschen mit Hoffnungen, Träumen, Kindern und Hypotheken.“

Diese Aussagen stammen aus einem internen Statement, das der Redaktion vorliegt. Sie zeigen die Anspannung in den Teams, die unter anderem an Halo, Starfield und Forza arbeiten.

Ein schmaler Grat zwischen Wirtschaft und Menschlichkeit

Die Verhandlungen drehen sich um konkrete Schutzmechanismen: Kündigungsfristen, Abfindungen und ein Moratorium für Massenentlassungen. Microsoft selbst hat in den vergangenen Jahren mehrfach Stellen in der Gaming-Sparte gestrichen, zuletzt im Februar 2026, als rund 650 Mitarbeiter gingen.

Die Gewerkschaft betont, dass sie keinen Stillstand der Geschäfte fordert. Aber ohne transparente Zusagen bleibe das Vertrauen nachhaltig beschädigt. Ein Studio-Mitarbeiter sagt: „Wir machen unsere Arbeit, aber jeden Tag hängt das Damoklesschwert über uns.“

Keine Einigung in Sicht

Die nächste Verhandlungsrunde ist für Juli 2026 angesetzt. Bislang weigert sich Microsoft, konkrete Details zu den Gesprächen zu nennen. Die Gewerkschaften fordern: „Redet mit uns, nicht über uns.“ Solange die Führung schweigt, bleibt die Ungewissheit das einzige, was sicher scheint.

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