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YouTube-Bannwelle trifft ASMR-Community: Willkür oder Sicherheit?
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YouTube-Bannwelle trifft ASMR-Community: Willkür oder Sicherheit?

Große ASMR-Kanäle verschwinden plötzlich von YouTube, da die Plattform Intimität zunehmend mit expliziten Inhalten gleichsetzt.

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Tommes Parzl
TEILEN: Twitter Reddit

Das plötzliche Aus für ASMR-Größen

Viele etablierte ASMR-Kanäle sind auf YouTube innerhalb kürzester Zeit gelöscht worden. Die Plattform führt als Begründung die Verbreitung von expliziten Inhalten an.

Betroffene Creator stehen nun vor dem Nichts, da ihre Kanäle ohne Vorwarnung von der Plattform entfernt wurden. Diese Maßnahmen treffen insbesondere Nutzer, die sich auf sensorische Entspannung spezialisiert haben.

Fragwürdige Kriterien bei der Moderation

Die aktuelle Löschungswelle zeigt eine problematische Vermischung von verschiedenen Inhaltskategorien. YouTube setzt dabei scheinbar intime akustische Darstellungen mit expliziter Erotik gleich.

  • Die Grenzziehung zwischen therapeutischer Entspannung und sexuellen Inhalten wirkt unpräzise.
  • Viele der gelöschten Videos enthielten keine direkte pornografische Darstellung.
  • Kritiker bemängeln eine deutliche Doppelmoral bei der Durchsetzung der Community-Richtlinien.

Auswirkungen auf die Community

Durch das Vorgehen gegen ASMR-Kanäle verschwinden jahrelang aufgebaute Bibliotheken an Inhalten. Die automatisierten Prozesse von YouTube übersehen dabei oft den eigentlichen Zweck der Videos.

  • Die betroffenen Kanäle hatten teilweise hunderttausende Abonnenten.
  • Nutzer verlieren den Zugriff auf ihre bevorzugten Entspannungsmethoden.
  • Es bleibt unklar, welche konkreten Video-Kategorien als nächstes ins Visier der Moderatoren geraten.

Ein Blick auf die Plattformpolitik

Die aktuelle Situation offenbart die Schwächen bei der automatisierten Inhaltsprüfung. Eine klare Trennung zwischen Intimität und Erotik findet in den Algorithmen von YouTube nicht statt.

Die Betroffenen haben aktuell kaum Möglichkeiten, gegen die Löschung ihrer Kanäle effektiv vorzugehen. Die Plattform hält an ihrer Entscheidung fest, explizite Inhalte rigoros zu entfernen.

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