Barbarian Saga: The Beastmaster im Test: Muskeln, Pixel und Plattforming
Der Indie-Platformer Barbarian Saga: The Beastmaster verbindet klassische Retro-Action mit moderner Zugänglichkeit auf allen aktuellen Plattformen.
Einstieg in die Welt von Barbarian Saga: The Beastmaster
EndeNews.de testet heute den Titel Barbarian Saga: The Beastmaster für Xbox, PC, PS5 und Nintendo Switch. Das Spiel wirft den Spieler direkt in eine unwirtliche Fantasy-Welt voller Gefahren.
- Inspiriert von 16-Bit-Klassikern der Ära von Super Nintendo und Mega Drive
- Entwickelt von einem kleinen Indie-Studio mit Fokus auf handgemachte Pixel-Art
- Klare Ausrichtung auf klassische Jump-and-Run-Mechaniken
Steuerung und Gameplay
Die Steuerung des muskulösen Protagonisten reagiert direkt auf die Eingaben am Controller. Besonders der namensgebende Einsatz der Peitsche prägt das Spielgefühl.
- Peitsche dient als Nahkampfwaffe und Greifwerkzeug für Schluchten
- Doppelsprünge fordern exaktes Timing bei bewegten Plattformen
- Feinde lassen sich durch gezielte Schläge aus dem Konzept bringen
Leveldesign und Umfang
Die Spielwelt teilt sich in fünf distincte Biome auf, von verlassenen Tempeln bis zu eisigen Bergpässen. Jedes Gebiet bringt eigene Umwelthindernisse mit sich.
- Lavafelder verlangen schnelle Reflexe beim Klettern
- Versteckte Pfade belohnen aufmerksame Entdecker mit Lebens-Upgrades
- Die Spielzeit liegt bei etwa sechs bis acht Stunden für den ersten Durchlauf
Technische Umsetzung
Auf der PlayStation 5 läuft das Spiel mit stabilen sechzig Bildern pro Sekunde. Auch auf der Nintendo Switch gibt es keine nennenswerten Ruckler in den actionreichen Abschnitten.
- Die Ladezeiten zwischen den Bildschirmabschnitten dauern weniger als zwei Sekunden
- Das Interface bleibt minimalistisch und stört die Sicht auf das Geschehen nicht
- Der Verzicht auf komplexe 3D-Effekte sorgt für einen sauberen Look auf allen Plattformen
+ PRO
- +Der präzise Peitschenangriff erlaubt Distanzangriffe und das Schwingen an Ringen wie in klassischen Genre-Vertretern
- +Handgezeichnete 16-Bit-Pixel-Art-Grafik fängt die Ästhetik von Fantasy-Klassikern der frühen neunziger Jahre ein
- +Die Bosskämpfe gegen riesige Kreaturen erfordern das Auswendiglernen komplexer Angriffsmuster
- +Der treibende Synth-Rock-Soundtrack treibt den Spieler durch die fordernden Level
- +Faire Rücksetzpunkte an Checkpoints verhindern Frust bei den anspruchsvollen Sprungpassagen
- CONTRA
- -Das Missionsdesign wiederholt in den mittleren Leveln zu oft dieselben Hol-und-Bring-Aufgaben
- -Das Tempo bricht bei manchen Klettersequenzen durch träge Animationen ein
- -Die Handlung wird nur über spärliche Texttafeln ohne Vertonung erzählt
- -Der feste Schwierigkeitsgrad lässt sich für weniger geübte Spieler nicht anpassen
FAZIT
Barbarian Saga: The Beastmaster ist ein ehrlicher Retro-Platformer für Genre-Fans, der trotz kleiner Längen im Missionsdesign solide unterhält.
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