Chaos im Shatterverse: Warum Serious Sam neue Wege geht
Unser Test zu Serious Sam: Shatterverse klärt, ob der Übergang zum Action-Adventure auf PC, PS5 und Xbox gelungen ist.
Der Sprung ins Abenteuer
Serious Sam: Shatterverse verlässt die gewohnten Pfade der reinen Arena-Ballerei und versucht den Spagat zum modernen Action-Adventure.
Auf PC, PS5 und Xbox stolpert Protagonist Sam Stone durch dimensionale Risse, die historische Epochen mit futuristischen Sci-Fi-Welten vermischen.
- Klassische Ego-Perspektive bleibt erhalten
- Plattform-Einlagen ergänzen das Gameplay
- Erkundung offenerer Areale steht im Fokus
Waffengewalt und Leveldesign
Die berüchtigten Horden von Headless Kamikazes stürmen weiterhin schreiend auf den Bildschirm zu.
Um diesen Ansturm zu überstehen, greift Sam auf ein bewährtes Arsenal zurück, das nun um temporäre Spezialwaffen ergänzt wurde.
- Doppelläufige Schrotflinte und Minigun dominieren das Geschehen
- Neue Energiegewehre fügen sich harmonisch in die Auswahl ein
- Munitionsknappheit zwingt zum ständigen Waffenwechsel
Die Schattenseiten der Dimensionen
Trotz frischer Impulse zeigt das Spieldesign spürbare Abnutzungserscheinungen im fortgeschrittenen Spielverlauf.
Nach der Hälfte der Kampagne recycelt das Spiel bekannte Gegnertypen zu oft in denselben Arena-Mustern.
- Bosse verlangen stumpfes Dauerfeuer statt taktischer Finesse
- Rätselpassagen bremsen den adrenalingeladenen Spielfluss aus
+ PRO
- +Das wuchtige Arsenal aus Schrotflinten und Miniguns behält das treffsichere Trefferfeedback bei
- +Die temporeichen Sprungpassagen bringen willkommene Abwechslung in den Shooter-Alltag
- +Der treibende Metal-Soundtrack treibt die Horde-Kämpfe gnadenlos voran
- +Das Missionsdesign führt durch abwechslungsreiche Dimensionen statt ewig gleicher Korridore
- +Der Koop-Modus für bis zu vier Spieler lässt alte LAN-Party-Gefühle aufleben
- CONTRA
- -Das Missionsdesign wiederholt sich nach rund zehn Stunden durch ähnliche Arena-Aufgaben spürbar
- -Die Handlung nimmt sich selbst zu ernst für eine Serie, die früher auf puren Klamauk setzte
- -Der Schwierigkeitsgrad in den späten Kapiteln zwingt zu oft zum ständigen Neustarten einzelner Checkpoints
- -Der Verzicht auf klassische Geheimnisse enttäuscht langjährige Fans der Vorläufer
FAZIT
Serious Sam: Shatterverse liefert kurzweiligen Action-Nachschub, lässt aber die spielerische Tiefe vermissen, die den Kult-Status einst begründete.
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