Haunted Lands: Totgesagte leben länger? Ein Blick in die Geisterbahn des Grauens
**Haunted Lands** verspricht Horror-Action, liefert aber leider eher unfreiwillige Komik.
Einleitung
Haunted Lands. Der Name verspricht düstere Abenteuer, furchteinflößende Kreaturen und eine packende Story.
Die Realität sieht leider anders aus. Hier erwartet uns ein Low-Budget-Horror-Trip der besonderen Art.
Grafik und Sound
Die Grafik ist… nun ja, retro. Man könnte auch sagen: veraltet.
Erinnert an frühe 3D-Spiele der späten 90er, mit kargen Texturen und eckigen Charaktermodellen.
Der Sound ist da schon etwas besser. Die Soundeffekte sind zwar billig, passen aber irgendwie zum trashigen Gesamtbild.
Gameplay
Das Gameplay ist der Knackpunkt von Haunted Lands.
Die Steuerung ist schwammig und unpräzise. Jeder Kampf wird zur Geduldsprobe.
Die Gegner-KI ist unterirdisch. Zombies laufen im Kreis, Dämonen bleiben an Wänden hängen.
Story und Präsentation
Die Story ist hanebüchen. Etwas von einer alten Villa, bösen Geistern und einem mysteriösen Artefakt.
Die Dialoge sind zum Fremdschämen. Klischeehafte Charaktere sprechen hölzern und unglaubwürdig.
Die Präsentation ist insgesamt lieblos. Menüs wirken unfertig, Zwischensequenzen sind amateurhaft.
Bugs und technische Mängel
Haunted Lands ist voller Bugs. Clipping-Fehler, Texturflackern, Abstürze.
Man merkt dem Spiel an, dass es unfertig auf den Markt geworfen wurde.
Die Performance ist überraschend gut, aber das macht die anderen Mängel nicht wett.
Fazit
Haunted Lands ist eine Enttäuschung. Selbst für Trash-Fans.
Wer auf der Suche nach einem wirklich schlechten Spiel ist, könnte hier vielleicht seinen Spaß haben.
Alle anderen sollten einen großen Bogen um dieses Machwerk machen. Es gibt Besseres da draußen.
+ PRO
- +Solides Gameplay
- CONTRA
- -Kleinere Schwaechen
FAZIT
**Haunted Lands** ist ein unfertiges, liebloses Machwerk, welches selbst hartgesottene Fans von Trash-Games kaum überzeugen kann.
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