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Andy Serkis: Videospiele verlieren ihr Stigma bei Schauspielern
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Andy Serkis: Videospiele verlieren ihr Stigma bei Schauspielern

Motion-Capture-Ikone Andy Serkis spricht über den Einstellungswandel junger Schauspieler gegenüber Videospiel-Produktionen.

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Dennis Adam
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Ein Wandel in der Branche

Andy Serkis räumt mit dem alten Vorurteil auf, dass Videospiele als minderwertiges Entertainment gegenüber Filmen gelten. Der Darsteller von Renoir in Clair Obscur: Expedition 33 sieht eine klare Entwicklung in den Köpfen der neuen Schauspielgeneration.

Früher begegneten viele Theaterschauspieler digitalen Rollen mit Skepsis oder offener Ablehnung. Heute stehen Absolventen von Schauspielschulen Schlange, um in modernen Produktionen mitzuwirken.

Die Erfahrung von Andy Serkis

Serkis blickt auf eine lange Karriere in diesem Medium zurück:

  • Sein Einstieg erfolgte 2002 mit The Lord of the Rings: The Two Towers.
  • Es folgten Projekte wie Heavenly Sword, King Kong und Enslaved: Odyssey to the West.
  • Die Arbeit an Clair Obscur: Expedition 33 zeigt für ihn, wie emotional packend digitale Charaktere sein können.

Gleiche Arbeit, andere Umgebung

Für Serkis besteht kein Unterschied zwischen der Vorbereitung für eine Bühne, einen Film oder ein Spiel. Er baut seine Figuren in jedem Medium mit der gleichen Sorgfalt und Akribie auf.

Die Ankunft von Titeln wie The Last of Us hat die allgemeine Wahrnehmung weiter verschoben. Schauspieler erkennen nun das Potenzial für immersive Erzählungen, die in Videospielen möglich sind.

Die neue Generation

Junge Talente sehen Videospiele als attraktives Arbeitsfeld an. Die Zeiten, in denen eine Rolle in einem Spiel als Karriereknick galt, sind vorbei.

Serkis hat diese Entwicklung über zwei Jahrzehnte hinweg beobachtet. Sein Engagement für Clair Obscur: Expedition 33 unterstreicht diesen Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung von Schauspielern.

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