Studio Wildcard: Vom Indie-Studio zur Dino-Marke
Studio Wildcard wurde 2014 von Jeremy Stieglitz, Jesse Rapczak und Co. gegründet. Vor ARK hatte das Team keine großen Titel veröffentlicht, das erste Spiel, ARK: Survival Evolved, startete 2015 im Steam Early Access und wurde innerhalb von zwei Jahren zum Phänomen. Mehr als 30 Millionen Exemplare verkaufte die Survival-Sandbox bis 2023 auf allen Plattformen. Der Erfolg führte zu mehreren kostenpflichtigen Erweiterungen: Scorched Earth (2016), Aberration (2017), Extinction (2018), Genesis Part 1 (2020) und Genesis Part 2 (2021). Dazu kamen zahlreiche kostenlose Karten von Moddern, die Studio Wildcard später offiziell integrierte.
Dragontopia, Eine neue Karte für Dracula-Fans
- Die neue Map dreht sich ganz um den Drachen als zentrales Thema.
- Spieler erwarten frische Biome, unbekannte Kreaturen und knackige Herausforderungen.
- Konkrete Details zum Umfang gibt es noch nicht, die Ankündigung allein reicht aber für ordentlich Vorfreude.
Genesis Ascended, Die Erweiterung im UE5-Gewand
Dieses Update bringt die beliebte Genesis-Erweiterung in die Unreal Engine 5. Grafik und Mechaniken wurden überarbeitet, das Grundkonzept bleibt erhalten. Fans der ursprünglichen Story-Teile bekommen eine optisch aufpolierte Version mit neuem Glanz.
Tides of Fortune, Sommerliches Event mit maritimem Flair
Das zeitlich begrenzte Event bietet kosmetische Items, spezielle Herausforderungen und exklusive Belohnungen. Passend zur Jahreszeit dreht sich alles um Meer, Wellen und Piraten-Flair. Wer ARK: Survival Ascended aktiv spielt, sollte hier zugreifen.
Genesis: Verkaufszahlen und der Weg zu Ascended
Genesis Part 1 und Part 2 waren die teuersten DLCs für ARK: Survival Evolved, jeweils 19,99 Euro bei Release. Sie verkauften sich laut offiziellen Angaben mehrere Millionen Mal, obwohl die Community die Story-Inszenierung und die "Missionen"-Mechanik teils kritisierte. ARK: Survival Ascended erschien im Oktober 2023 als kostenpflichtiges Remake (44,99 Euro), was für Unmut sorgte: Ursprünglich hatte Studio Wildcard ein kostenloses Upgrade für Besitzer des Vorgängers versprochen, dann aber eine Neuentwicklung auf UE5 angekündigt, die separat abgerechnet wird. Bis Ende 2024 soll ARK: Survival Ascended rund 2 Millionen Einheiten verkauft haben, ein Bruchteil der Vorgänger-Verkäufe, aber für ein Remake ein respektabler Wert.
Was steckt hinter dem Dreifach-Schlag?
Die drei Veröffentlichungen gleichzeitig deuten auf eine geballte Ladung Content hin, mehr als eine einzelne Erweiterung. Studio Wildcard scheint den Support für ARK: Survival Ascended weiter auszubauen. Ob die Inhalte parallel kommen oder gestaffelt, bleibt abzuwarten, klar ist: Überlebende bekommen in den nächsten Wochen reichlich zu tun.