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Arkane Studios: Nur vier Monate Budget vor der Rettung durch Dishonored
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Arkane Studios: Nur vier Monate Budget vor der Rettung durch Dishonored

Ein ehemaliger Lead-Entwickler enthüllt, dass Arkane vor der Fokussierung auf Dishonored fast bankrott war und nur noch ein minimales Budget besaß.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Der kritische Moment vor dem Durchbruch

Arkane Studios stand kurz vor dem finanziellen Ruin, bevor die Arbeiten an Dishonored begannen. Laut Aussagen eines früheren Lead-Entwicklers verfügte das Team zu diesem Zeitpunkt lediglich über Geldreserven für vier Monate. Die Studios mussten damals dringend eine Kursänderung einleiten, um das Überleben zu sichern.

  • Das Team erkannte, dass der bisher eingeschlagene Weg wirtschaftlich nicht tragfähig war.
  • Ohne diesen radikalen Strategiewechsel hätte das Studio schließen müssen.
  • Die Rettung lag in der Konzentration auf eine neue, eigene Marke mit klarem Fokus.

Die Historie der Entwickler

Vor dem enormen Erfolg von Dishonored hatte sich das Studio vor allem als Auftragsentwickler und durch Nischentitel einen Namen gemacht. Gegründet wurde Arkane im Jahr 1999 von Raphaël Colantasio in Lyon, Frankreich. Der erste eigene Titel des Teams war Arx Fatalis aus dem Jahr 2002, gefolgt von Dark Messiah of Might and Magic im Jahr 2006.

  • Beide Spiele boten komplexe Mechaniken und eine Ego-Perspektive, blieben kommerziell jedoch hinter den Erwartungen zurück.
  • Arkane half zudem bei der Entwicklung anderer Projekte wie BioShock 2 mit, um die Kassen zu füllen.
  • Die finanzielle Situation blieb trotz der kreativen Ambitionen dauerhaft angespannt.

Der Wendepunkt mit Dishonored

Mit der Entwicklung von Dishonored: Die Maske des Zorns setzte das Studio alles auf eine Karte. Das Spiel erschien im Jahr 2012 und verband Schleichpassagen, magische Fähigkeiten sowie offene Levelstrukturen. Bethesda Softworks fungierte dabei als Publisher und gab dem Team den nötigen Rückhalt.

  • Die Spielwelt von Dunwall wurde von viktorianischer Architektur und Steampunk-Elementen inspiriert.
  • Spieler übernahmen die Rolle des Leibwächters Corvo Attano, der zu Unrecht des Mordes an der Kaiserin beschuldigt wird.
  • Der Titel wurde von Kritikern gefeiert und verkaufte sich sofort sehr gut.

Die wirtschaftliche Rettung

Der weltweite Erfolg von Dishonored sicherte das finanzielle Überleben der Arkane Studios nachhaltig. Das Spiel begründete eine neue Ära für das französisch-amerikanische Entwicklerstudio. Aus dem akut insolvenzgefährdeten Betrieb wurde ein etablierter Name im Bereich der Action-Adventure-Spiele.

  • Das Studio expandierte nach Austin, Texas, wo später unter anderem Prey entwickelt wurde.
  • Es folgten direkte Fortsetzungen wie Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske im Jahr 2016.
  • Auch der Ableger Dishonored: Der Tod des Outsiders erschien 2017 als eigenständiges Abenteuer.

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