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Borderlands: Der 50-Millionen-Dollar-Look, der fast gestrichen wurde
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Borderlands: Der 50-Millionen-Dollar-Look, der fast gestrichen wurde

Strauss Zelnick enthüllt, dass der ikonische Comic-Stil von Borderlands erst kurz vor der Veröffentlichung durch ein riskantes Investment entstand.

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Beytullah Akyildiz
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Eine riskante Kurskorrektur

Strauss Zelnick, der CEO von Take-Two, bestätigte kürzlich eine kuriose Episode aus der Entwicklungszeit des ersten Borderlands. Das Spiel sah ursprünglich aus wie ein typischer, grauer Militär-Shooter der Xbox-360-Ära.

Gearbox Software investierte kurz vor dem Release etwa 50 Millionen Dollar, um das gesamte visuelle Design grundlegend zu überarbeiten. Ohne diesen massiven finanziellen Aufwand wäre der Titel in der Masse der damaligen Shooter-Veröffentlichungen vermutlich untergegangen.

Warum der Grafik-Wechsel nötig war

Die Verantwortlichen bei Take-Two erkannten, dass der erste Prototyp keine eigene Identität besaß. Der nun bekannte Cel-Shading-Look wurde in einem späten Stadium der Entwicklung implementiert.

  • Der ursprüngliche Stil war zu generisch und austauschbar.
  • Das neue Design schuf den markanten Comic-Stil, der heute als Markenzeichen der Serie gilt.
  • Die visuelle Eigenständigkeit sicherte den kommerziellen Erfolg des Erstlings.

Der Wert einer starken Optik

Die Entscheidung für den grafischen Umbau kostete Zeit und ein großes Budget, lohnte sich aber wirtschaftlich. Borderlands etablierte sich durch diesen Schritt als unverwechselbares Franchise.

  • Die Entwicklung verschlang hohe Summen, um die Texturen und Shader anzupassen.
  • Ohne die markante Ästhetik hätte die Marke kaum ihre heutige Fangemeinde gefunden.
  • Viele Fans assoziieren die Reihe heute primär mit diesem spezifischen Look.

Das Erbe der Entscheidung

Heute gilt die Optik von Borderlands als eine der mutigsten Design-Entscheidungen der Branche. Die Verantwortlichen bei Take-Two sahen den Erfolg des Shooters damals nicht als garantiert an, solange das Spiel wie jeder andere Titel aussah.

Die hohen Kosten für die grafische Anpassung zahlten sich über mehrere Fortsetzungen und Ableger hinweg aus. Heute erkennt man einen Screenshot aus Pandora sofort, ohne den Namen des Spiels lesen zu müssen.

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