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Chirurgen, die zocken, operieren besser, 8 überraschende Effekte
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Chirurgen, die zocken, operieren besser, 8 überraschende Effekte

Gamende Chirurgen operieren präziser. Das ist nur einer von acht Effekten, die das Klischee vom kranken, dummen Gamer widerlegen.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Chirurgen am Controller

Regelmäßiges Gaming trainiert die Feinmotorik und das räumliche Denken. Eine aktuelle Untersuchung bestätigt: Chirurgen, die Videospiele spielen, erzielen im OP messbar bessere Ergebnisse. Die Studie reiht sich ein in eine wachsende Zahl von Belegen.

Acht überraschende Erkenntnisse

Der chirurgische Vorteil ist nur einer von insgesamt acht dokumentierten Effekten. Die weiteren sieben betreffen unter anderem Reaktionszeit, Multitasking und Problemlösung. Die Studienlage zeigt: Gaming trainiert weit mehr als nur den Daumen.

Die Klischees bröckeln

„Du wirst krank“, „dümmer“ und „aggressiv“ vom Zocken, solche Sätze kennen Gamer seit Kindheitstagen. Die aktuellen Studienergebnisse stellen diese pauschalen Vorurteile infrage. Natürlich ist exzessives Spielen nicht gesund, aber die pauschale Verteufelung ignoriert die positiven Aspekte.

Von Tetris bis Counter-Strike

Ob beim puzzleartigen Tetris oder im taktischen Gefecht bei Counter-Strike, jedes Genre fordert andere Fähigkeiten. Die Forschung zeigt, dass diese Trainings auch in anderen Lebensbereichen wirken. Chirurgen profitieren ebenso wie Piloten oder Feuerwehrleute.

Die Kehrseite der Medaille

Wer zwölf Stunden am Tag vor dem Bildschirm sitzt, tut seinem Körper nichts Gutes. Die Masse macht das Gift, nicht das Spiel an sich. Wer jedoch mit Maß spielt, trainiert sein Gehirn auf eine Art, die viele nicht für möglich halten.

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