EndeNews Logo EndeNews
Count Binface droht mit Verstaatlichung: Sega soll Shenmue-4-Update liefern
News

Count Binface droht mit Verstaatlichung: Sega soll Shenmue-4-Update liefern

Der britische Spaß-Politiker Count Binface fordert in einem Wahlkampf-Manöver ein Update zu Shenmue 4, andernfalls droht die Verstaatlichung von Sega.

F
FatimaEzzahra Zouhoum
TEILEN: Twitter Reddit

Count Binface stellt Ultimatum

Der meistfotografierte Nicht-Politiker Großbritanniens schaltet einen Gang höher. Count Binface, bekannt für bizarre Wahlversprechen, unterbrach seinen Feldzug gegen Nigel Farage, um sich einem echten Nationalproblem zu widmen.

Wie PCGamer berichtet, fordert Binface von Sega ein öffentliches Update zu Shenmue 4. Komme der japanische Konzern dieser Aufforderung nicht nach, drohe die Verstaatlichung des Unternehmens.

Die Details der Drohung

  • Binface verlangt offenbar ein offizielles Statement oder einen Trailer zum heiß ersehnten vierten Teil der Ryo-Hazuki-Saga.
  • Sollte Sega nichts liefern, will der Politclown mittels Parlamentsbeschluss die Enteignung des Spielekonzerns einleiten.
  • Die Entwicklung von Shenmue 4 würde dann unter britischer Kontrolle stattfinden, mit Binface als Aufpasser.

Shenmue 4: Ein Phantom der Spielegeschichte

Der dritte Teil erschien vor einigen Jahren, finanziert durch eine Crowdfunding-Kampagne der treuen Community. Seitdem herrscht Grabesstille. Yu Suzuki, der Schöpfer der Serie, hat immer wieder durchblicken lassen, dass er weitermachen will, aber Sega hält den Deckel drauf.

Die Fanbase ist seit über zwei Jahrzehnten auf der Suche nach einem Abschluss der Geschichte. Dass ein Politiker diesen Frust nun aufgreift, zeigt die Verzweiflung.

Politik trifft Retro-Nerdtum

Count Binface ist kein Unbekannter in der Gaming-Szene. Schon früher machte er mit Forderungen nach kostenlosen Zeitreisen und der Einführung des Taco-Dienstags von sich reden. Die Verstaatlichungsdrohung ist sein bizarrster Vorstoß, aber sie zielt mitten ins Herz der Nischenkultur.

Ob Sega die Drohung ernst nimmt? Wohl kaum. Ein japanischer Konzern lässt sich selten von einem britischen Spaß-Kandidaten erpressen. Aber die Aktion zeigt: Die Sehnsucht nach Shenmue 4 ist so groß, dass selbst politische Satire sich ihrer annimmt.

VERWANDTE ARTIKEL