Dark and Darker: Ironmace muss Millionen an Nexon zahlen
Das südkoreanische Oberste Gericht hat ein Urteil im Zivilprozess gegen die Entwickler von Dark and Darker gefällt.
Das Urteil ist gefallen
Der südkoreanische Oberste Gerichtshof hat im Zivilprozess zwischen Nexon und Ironmace ein verbindliches Urteil gefällt. Ironmace wurde dazu verurteilt, eine Entschädigung in Höhe von 3,84 Millionen US-Dollar an den Publisher Nexon zu zahlen.
Dieser Betrag ist das Ergebnis langjähriger Vorwürfe bezüglich der Nutzung von Geschäftsgeheimnissen. Die Klage basierte auf dem Verdacht, dass ehemalige Nexon-Mitarbeiter bei der Gründung von Ironmace Daten aus einem internen Projekt namens P3 entwendet haben.
Die Details zur Gerichtsentscheidung
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Ironmace geistiges Eigentum von Nexon rechtswidrig verwendet hat. Die finanziellen Forderungen des Klägers wurden damit in diesem spezifischen Zivilverfahren bestätigt.
- Nexon erhält Zahlungen als Ausgleich für die Verletzung von Geschäftsgeheimnissen.
- Die Summe beläuft sich auf umgerechnet etwa 3,84 Millionen US-Dollar.
- Das Urteil beendet den zivilrechtlichen Teil der Auseinandersetzung zwischen den beiden Firmen.
Was passiert als Nächstes?
Trotz des Zivilurteils ist der Rechtsstreit noch nicht vollständig abgeschlossen. Es läuft weiterhin ein separates Strafverfahren gegen die Verantwortlichen von Ironmace.
- Der strafrechtliche Prozess konzentriert sich auf die individuelle Schuld der beteiligten Personen.
- Nexon bleibt bei der Haltung, dass die Entwicklung von Dark and Darker auf gestohlenem Code basiert.
- Ironmace steht unter Druck, während das Strafverfahren in Südkorea weitergeht.
Auswirkungen auf den Titel
Dark and Darker bleibt für die Spieler weiterhin spielbar. Das Urteil betrifft primär die finanzielle Entschädigung und nicht den unmittelbaren Betrieb der Server.
Die Entwickler von Ironmace müssen nun die Zahlung leisten, während sie sich gleichzeitig in den laufenden strafrechtlichen Ermittlungen verteidigen. Bisher sind keine weiteren Maßnahmen zur Einstellung des Spielbetriebs durch dieses Zivilurteil angeordnet worden.
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