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Dishonored im Retro-Check: Magischer Attentäter in Dunwall
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Dishonored im Retro-Check: Magischer Attentäter in Dunwall

Unser Rückblick auf Arkanes Meisterwerk von 2012, warum das Spiel auch 2026 noch fasziniert.

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Dennis Adam
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Ein magischer Auftakt

2012 veröffentlichte Arkane Studios Dishonored, und die Fachpresse feierte es. Die Redaktion von PCGamer betitelte ihre Review damals mit der Aussage, dass das Spiel als magischer Attentäter in der rostigen Stadt Dunwall genauso brillant sei, wie es aussehe. Dem ist auch 14 Jahre später kaum etwas hinzuzufügen.

Dishonored ist kein simpler Shooter. Es ist ein immersives Stealth-Abenteuer, das dem Spieler Werkzeuge gibt und dann sagt: „Mach, was du willst.“ Die Kombination aus übernatürlichen Kräften, Schmalspur-Schleichen und offener Levelgestaltung hat Genre-Maßstäbe gesetzt.

Dunwall: Eine Stadt aus Stahl und Rost

  • Die Hafenmetropole Dunwall ist düster, von der Pest gezeichnet und technisch veraltet.
  • Gepanzerte Wächter, Rattenplagen und korrupte Adlige bevölkern die Straßen.
  • Der britische Vibe aus viktorianischer Industrie und okkultem Steampunk erzeugt eine der dichtesten Atmosphären der Spielegeschichte.

Jeder Winkel erzählt eine Geschichte. Die tristen Fassaden, das tropfende Rohr, die schmutzigen Kanäle, Arkane hat kein Pixel verschwendet. Dunwall wirkt nicht wie eine Kulisse, sondern wie ein lebendiger, verrottender Organismus.

Spielgefühl: Schleichen, Morden, Teleportieren

  • Corvo Attano, der Protagonist, besitzt die Magie des Outsiders, darunter Teleportation, Zeitverlangsamung und Gedankenkontrolle.
  • Der Spieler kann jede Mission auf mehrere Arten lösen: laut und blutig, leise und tödlich oder sogar komplett gewaltfrei.
  • Die Konsequenzen sind spürbar: Je mehr Chaos man verursacht, desto mehr Ratten, mehr Wächter und ein düstereres Ende erwarten einen.

Die Steuerung sitzt perfekt, die Kämpfe fühlen sich wuchtig an. Besonders der Blink-Teleport ist ein Traum: Ein Tastendruck, und Corvo erscheint auf einem Dachvorsprung. Das Leveldesign ist darauf zugeschnitten, jede Karte ist ein senkrechter Parcours.

Warum die PCGamer-Review heute noch stimmt

Die Redaktion hatte recht: Dishonored sieht nicht nur brillant aus, es spielt sich auch so. Die Grafik ist gealtert, aber der charakteristische Öl- und Tuschestil altert würdevoll. Die Magie, die Freiheit und die dichte Welt sind zeitlos.

Man kann das Spiel heute auf modernen Rechnern ohne Probleme zocken, und es packt einen immer noch. Ein Musterbeispiel für gutes Leveldesign, das den Spieler nicht an die Hand nimmt, sondern vor Herausforderungen stellt.

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