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Doom auf dem Commodore 64, Ein Programmierer beweist das Undenkbare
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Doom auf dem Commodore 64, Ein Programmierer beweist das Undenkbare

Ein Entwickler hat eine spielbare Version von Doom für den Commodore 64 veröffentlicht, sie läuft, sieht aber nicht nach Spaß aus.

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Tommes Parzl
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Da läuft sie: Die Hölle auf einem 8-Bit-Rechner

Einem findigen Programmierer ist gelungen, wovon Retro-Fans seit Jahrzehnten träumen: Doom auf dem Commodore 64 zum Laufen zu bringen. Die Portierung existiert und zeigt tatsächlich den berühmten Ego-Shooter auf der 40 Jahre alten Hardware. Allerdings, so die Quelle, sieht das Ergebnis nicht unbedingt nach Spielspaß aus. Es sieht vielmehr aus wie Doom, das auf einem Commodore 64 läuft.

Der C64 und die Grenzen des Möglichen

  • Der Commodore 64 besitzt eine 1-MHz-CPU und nur 64 KB Arbeitsspeicher.
  • Doom aus dem Jahr 1993 benötigte einen 386er Prozessor, mindestens 4 MB RAM und eine Grafikkarte.
  • Die technische Kluft zwischen beiden Welten ist enorm, die Portierung ist daher ein wahres Wunderwerk der Kompression und Optimierung.

Der Programmierer hat wohl massiv an der Engine geschraubt, um die 2,5D-Polygonwelt von Doom auf die simple Rastergrafik des C64 zu quetschen. Details zur konkreten Umsetzung sind nicht bekannt, aber das Ergebnis spricht für sich: Es läuft.

Wie spielt es sich? Eher wie eine Diashow

Die Darstellung auf dem Bildschirm ähnelt stark dem Original, man erkennt Räume, Gegner und Waffen. Die Framerate dürfte jedoch im einstelligen Bereich liegen. Bewegungen wirken ruckelig, die Steuerung ist vermutlich träge. Genau das erwartet man von einem Spiel, das für eine völlig andere Hardware-Ära entwickelt wurde.

Trotzdem: Die schiere Tatsache, dass Doom auf einem Gerät aus den frühen 1980ern startet, ist beeindruckend. Es ist nicht der erste Versuch dieser Art, Doom läuft auf Druckern, Kühlschränken und sogar auf Schwangerschaftstests, aber der C64 war bislang eine der letzten Bastionen.

Ein Triumph der Hobby-Programmierung

Die Portierung zeigt, was mit reinem Enthusiasmus und technischem Know-how möglich ist. Kein großes Studio, kein Budget, nur ein Entwickler, der beweisen wollte, dass Doom wirklich auf allem läuft. Die Performance mag für Spieler unbrauchbar sein, aber als Proof of Concept ist der Build ein Meilenstein der Retro-Szene.

Für Puristen bleibt der Commodore 64 das perfekte Testfeld: Wer hier Doom zum Laufen bringt, hat die ultimative Hürde genommen. Und die Community wartet gespannt, ob jemand noch einen draufsetzt, vielleicht mit flüssigen 10 Bildern pro Sekunde.

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