Staub aufwirbeln in Washington D.C.
Das Dust Storm-Event hat The Division 2 erfasst. Agenten müssen sich durch Sandstürme kämpfen, spezielle Schlüssel sammeln und lukrative Belohnungen abstauben.
Destructoid hat einen ausführlichen Guide veröffentlicht, der alle Mechaniken des Events erklärt. Der Artikel führt Spieler Schritt für Schritt durch den Sturm.
Die Macher hinter dem Sandsturm
The Division 2 stammt von Massive Entertainment, einem schwedischen Studio mit Sitz in Malmö. Gegründet 1997, machte sich Massive zunächst mit Echtzeit-Strategietiteln wie Ground Control (2000) und dem vielgelobten World in Conflict (2007) einen Namen. Nach der Übernahme durch Ubisoft 2008 wechselte das Studio zum Third-Person-Shooter-Genre.
Massives erster Live-Service-Titel war The Division (2016), das innerhalb von fünf Jahren über 20 Millionen Spieler anzog. Der Nachfolger The Division 2 erschien im März 2019 und verkaufte sich laut Ubisoft in den ersten drei Monaten über 10 Millionen Mal. Die Erweiterung Warlords of New York (2020) führte erstmals saisonale Inhalte mit Battle-Pass-ähnlichen Belohnungspfaden ein, ein Modell, das Massive seither konsequent weiterentwickelt.
Was bringt das Event?
- Storm Keys sind die zentrale Währung des Events. Sie lassen sich durch Aktivitäten in der offenen Welt farmen.
- Mit den Keys öffnet ihr spezielle Containerkisten, die in der Spielwelt verteilt sind.
- Die Kisten enthalten exklusive Beute: Kosmetika, Waffen-Skins und saisonale Ausrüstung.
Der Guide verrät die effektivsten Routen, um Keys schnell zu sammeln, und listet alle Belohnungen auf.
Das Event-System knüpft an frühere saisonale Aktionen an. Im Season 2: Pentagon-Update 2019 führte Massive erstmalig zeitlich begrenzte Schlüssel-Container ein. Das Dust Storm-Event nutzt die gleiche technische Basis wie das Operation Nightwatch-Event aus dem Frühjahr 2023, inklusive dynamischer Wettereffekte, die erstmals in The Division 2 eine eigene visuelle Identität für Events schaffen.
Ein bewährter Event-Ansatz
Das Dust Storm-Event folgt dem bekannten Muster früherer saisonaler Events in The Division 2. Spieler grinden Keys, öffnen Kisten und arbeiten sich durch einen Belohnungspfad.
Wer das Maximale aus dem Event herausholen will, sollte den Destructoid-Guide zur Hand nehmen. Er zeigt, welche Missionen und Gebiete sich am meisten lohnen.
Massive hat das Grinding-Design über die Jahre verfeinert. Während das erste Apparel Event 2019 noch reine Lootboxen mit kosmetischen Inhalten bot, setzt das Studio seit 2021 auf klar definierte Belohnungspfade ohne Zufall. Jeder Storm Key garantiert einen bestimmten Fortschritt, ein Ansatz, den Ubisoft auch in Rainbow Six Extraction und Skull and Bones übernommen hat.
Vergleich mit anderen Live-Service-Shootern
Dust Storm reiht sich in einen langen Trend saisonaler Events ein. Destiny 2 von Bungie betreibt seit 2017 ein ähnliches Modell mit Schlüsseln für öffentliche Events und exklusiven Rüstungssets. Warframe von Digital Extremes setzt seit 2013 auf zeitlich begrenzte Operationen mit eigenen Währungen und abgeschlossenen Belohnungspfaden, ein System, das Massive früh adaptierte.
Der Unterschied: Während Bungie bei Destiny 2 auf zehnwöchige Saisons mit festem Start- und Enddatum setzt, halten Ubisoft die Events in The Division 2 mit etwa drei bis vier Wochen kürzer. Das Dust Storm-Event läuft nur bis Ende des Monats, kürzer als die sechswöchigen Season Pass-Phasen, die Massive parallel betreibt.
Fazit für Gelegenheits- und Hardcore-Agenten
Das Event läuft noch bis zum Ende des Monats. Storm Keys sind das A und O, sammelt sie, wo ihr könnt. Der Guide von Destructoid liefert dafür den optimalen Fahrplan.
Ob solo oder im Team: Der Sandsturm wartet. Holt euch die Beute, bevor er sich legt. Massive hat mit den Storm Keys ein farmintensives, aber transparentes Belohnungssystem geschaffen, ohne die undurchsichtigen Lootboxen der frühen Division-Jahre.