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E3 lebt weiter: Video Game History Foundation öffnet ihr Archiv
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E3 lebt weiter: Video Game History Foundation öffnet ihr Archiv

Die Video Game History Foundation veröffentlicht eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte der E3, mit nie gesehenen Materialien aus Jahrzehnten.

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Dennis Adam
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Eine Messe, die zur Legende wurde

Die Electronic Entertainment Expo (E3) ist tot, und doch nie ganz verschwunden. Nach Jahren des Niedergangs und einer letzten Absage 2023 gehört sie der Geschichte an. Heute veröffentlicht die Video Game History Foundation eine neue Kollektion, die die Show „wie nie zuvor“ zeigt.

Die Stiftung sammelt seit Jahren Unterlagen, Fotos und Videos von der Messe. Der Umfang reicht von frühen 1990ern bis in die 2010er-Jahre.

Was die Sammlung bietet

  • Eine breite Mischung aus Pressemappen, Eintrittskarten und Werbematerial.
  • Videomitschnitte von Pressekonferenzen, darunter legendäre Auftritte von Nintendo, Sony und Microsoft.
  • Interne Dokumente und Planungsunterlagen, die den Wahnsinn hinter den Kulissen zeigen.

Die Foundation verspricht „einen tiefen Einblick in die Jahre, in denen E3 das Zentrum der Spielewelt war“.

Vom Glanz zum Stillstand

Die E3 begann 1995 als Reaktion auf die zunehmende Bedeutung von Videospielen. Über zwei Jahrzehnte war sie der Ort, an dem Konsolenkriege ausgetragen und Überraschungen gefeiert wurden. Doch mit der Digitalisierung und geänderten Marketingstrategien verlor sie an Zugkraft.

Man könnte sagen, die Show hätte früher auf Geoff Keighleys Summer Game Fest setzen sollen, aber das ist eine andere Geschichte.

Ein Archiv für die Nachwelt

Die Video Game History Foundation macht diese Sammlung digital zugänglich. Für Nostalgiker und Forscher gleichermaßen ist das ein Schatz. Wer sich durch die Ordner klickt, sieht, wie sich PR, Präsentationen und sogar der Messebau verändert haben.

Die E3 ist vorbei. Ihre Spuren bleiben, nun in einer Datenbank, die zeigt, was einmal war.

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