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EA Sports UFC 6 im Test: Vom Ring in die Fantasie, Arcade pur?
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EA Sports UFC 6 im Test: Vom Ring in die Fantasie, Arcade pur?

Der neueste Ableger der Kampfsport-Serie entfernt sich weiter denn je von der Realität, und liefert ein beeindruckendes, aber kontroverses Spielerlebnis.

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Dennis Adam
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Der Bruch mit der Simulation

EA Sports UFC 6 ist da, und es ist ein ganz anderes Spiel. Die Redaktion von IGN beschreibt es als „beeindruckendes Spiel, das sich weiter denn je von der Realität des Sports entfernt“. Das ist kein Problem, sondern eine Ansage.

Seit dem Vorgänger hatte die Serie zwei Wege: tiefer in die Simulation gehen oder das Arcade-Erbe der frühen Fight Night-Tage umarmen. UFC 6 entscheidet sich radikal für Letzteres.

Was sich geändert hat

  • Die Bodenarbeit wurde stark vereinfacht. Positionen wechseln schneller, Submission-Systeme sind jetzt zeitbasierte Minispiele.
  • Schläge fühlen sich schwerer und wuchtiger an, fast wie bei einem Überkino-Brawler.
  • Die KI greift häufiger zu spektakulären Moves, die in echten Kämpfen kaum vorkommen.

Das Ergebnis ist ein flüssigeres, actionreicheres Erlebnis. Puristen werden die Nase rümpfen. Gelegenheitsspieler feiern die Zugänglichkeit.

Technik und Präsentation

Grafisch bleibt UFC 6 auf hohem Niveau. Die Gesichtsanimationen wirken lebendiger, Kämpfermodelle sind detailliert. Präsentation und Inszenierung erinnern stark an WWE-Spiele, große Einläufe, übertriebene Kommentatoren.

Das Menü ist aufgeräumt, der Karrieremodus bietet mehr Entscheidungen als zuvor. Der Online-Modus läuft stabil, mit einem neuen Rangsystem.

Ein Schritt, der polarisiert

IGN stellt klar: Wer ein realistisches MMA-Spiel sucht, wird enttäuscht. Wer aber pure Action und Spektakel will, bekommt das beste UFC seit Jahren. Die Serie hat ihren Kompass endgültig neu ausgerichtet, ob das auf Dauer trägt, wird die Community entscheiden.

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