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Eli Roth über seinen Borderlands-Film: „Das gehörte niemandem“
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Eli Roth über seinen Borderlands-Film: „Das gehörte niemandem“

Regisseur Eli Roth räumt ein, dass die Borderlands-Verfilmung an Budgetexplosion und Executive-Einmischung gescheitert ist.

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Dennis Adam
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Roth übt Selbstkritik

Eli Roth, Regisseur der Borderlands-Verfilmung, hat kein gutes Haar an seinem eigenen Werk gelassen. Laut einem Bericht von PCGamer kommentierte er das Ergebnis mit den Worten: „You got something that belonged to nobody.“

Der gebürtige Horror-Spezialist, bekannt für Filme wie Hostel und Thanksgiving, hatte sich mit der Videospiel-Adaption auf unbekanntes Terrain begeben. Das Ergebnis scheint auch ihn selbst nicht zu überzeugen.

Ein Projekt, das nie eine Heimat fand

  • Das Budget der Produktion lief komplett aus dem Ruder.
  • Die Prüfung durch Executives wurde immer intensiver.
  • Roths ursprüngliche Vision verschwand hinter ständigen Eingriffen.

Je mehr Geld verbrannt wurde, desto größer wurde die Einmischung von oben. Das Resultat war ein Film, der weder die Fans der Spieleserie noch das breite Kinopublikum abholen konnte. Roths Fazit fällt entsprechend vernichtend aus.

Wenn viele Köche den Brei verderben

Diese Kombination aus Budgetdruck und Kontrollwahn ist keine Seltenheit in Hollywood. Aber Borderlands zeigt, wie ein Projekt dadurch komplett seine Identität verlieren kann.

  • Der Regisseur hat eine klare Vorstellung.
  • Das Studio hat ganz andere Erwartungen.
  • Am Ende entsteht ein Kompromiss, der niemanden glücklich macht.

Roth bringt es auf den Punkt: Wenn ein Film niemals jemandem gehört hat, kann auch keiner Verantwortung dafür übernehmen. Das erklärt, warum das Endergebnis so zahnlos wirkt.

Die Ironie der Vorlage

Dabei hätte Borderlands eigentlich hervorragend ins Kino gepasst. Die Spielereihe von Gearbox lebt von einem schrägen Humor, übertriebenen Charakteren und einer total bekloppten Sci-Fi-Welt mit Western-Flair.

Genau dieser anarchische Geist ist im Film kaum noch zu spüren. Stattdessen wirkt die Adaption wie ein glattgebügeltes Studio-Produkt, das versucht, möglichst viele Zielgruppen zu bedienen. Das Ergebnis ist eine Mischung aus allem und am Ende nichts.

Kein Meisterwerk, sondern ein Zerrbild

Die Borderlands-Verfilmung wird als warnendes Beispiel in die Geschichte eingehen. Nicht als kreatives Scheitern eines Einzelnen, sondern als Paradebeispiel für ein Studio, das einem Filmemacher nicht vertraut.

Roths Aussage ist dabei ein seltenes Eingeständnis. Die meisten Regisseure schweigen nach so einem Desaster oder schieben die Schuld auf andere. Dass er sich öffentlich zu diesem „Niemandsland“ bekennt, ist ungewöhnlich ehrlich. Der Schaden an der Marke bleibt davon unberührt.

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