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Ex-Dragon-Age-Producer: EA ist ein „Hedgefonds mit Videospiel-Hobby“
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Ex-Dragon-Age-Producer: EA ist ein „Hedgefonds mit Videospiel-Hobby“

Ein ehemaliger Dragon-Age-Entwickler kritisiert Electronic Arts scharf, und Kotaku stimmt zu: „Dem ist schwer zu widersprechen.“

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Tommes Parzl
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Harte Worte aus der Entwickler-Riege

Ein ehemaliger Dragon Age-Producer hat Electronic Arts frontal attackiert. In einem Bericht von Kotaku bezeichnete er den Publisher als „Hedgefonds mit Videospiel-Hobby“.

Die Kurzzusammenfassung des Artikels fällt vernichtend aus: „Hard to argue with that“, dem sei schwer zu widersprechen. Ein Satz, der bei vielen Spielern und Branchenbeobachtern auf offene Ohren stößt.

Was der Vergleich bedeutet

  • Ein Hedgefonds jagt nach maximaler Rendite, oft auf Kosten langfristiger Strategien.
  • EA besitzt zahlreiche Studios, darunter BioWare, das Dragon Age entwickelt.
  • Der Producer wirft dem Konzern vor, Kreativität und Spielqualität hinter kurzfristige Gewinnerwartungen zu stellen.

Kein Einzelfall

Die Kritik an EAs Firmenpolitik ist nicht neu, aber von einem ehemaligen leitenden Angestellten kommt sie besonders schwerwiegend. In der Vergangenheit gab es immer wieder Berichte über Studio-Schließungen und entlassene Teams, die auf Umsatzvorgaben zurückgeführt wurden.

Der Hedgefonds-Vergleich bringt das Gefühl vieler Entwickler auf den Punkt: EA sehe Spiele nicht als Kunst oder Handwerk, sondern als Anlageobjekte.

Reaktionen aus der Community

In Foren und auf Social Media wird die Aussage breit geteilt. Viele sehen Parallelen zu anderen Großpublishern, die ebenfalls unter Erfolgsdruck stehen. Die Kotaku-Redaktion gibt dem Producer mit der knappen Bewertung recht.

Ob EA selbst auf die Kritik reagiert, ist offen. Der Konzern hält sich bei solchen Vorwürfen traditionell bedeckt.

Was bleibt

Der Vergleich eines ehemaligen Dragon Age-Producers ist mehr als ein einfacher Seitenhieb. Er fasst eine wachsende Unzufriedenheit in der Spieleentwicklung zusammen: Wenn Publisher wie Hedgefonds agieren, leidet am Ende die Kreativität.

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