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Faker wird Cyber-Glücksspiel-Botschafter: Südkoreanische Polizei ernennt LoL-Legende zum Ehrenpolizisten
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Faker wird Cyber-Glücksspiel-Botschafter: Südkoreanische Polizei ernennt LoL-Legende zum Ehrenpolizisten

League of Legends-Star Faker erhielt von der nationalen Polizei Südkoreas den Rang eines Senior Policeman und wurde zum Botschafter für die Prävention von Cyber-Glücksspiel ernannt.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Faker: Vom Summoner’s Rift zum Polizeirevier

Die südkoreanische Nationalpolizei hat Lee „Faker“ Sang-hyeok offiziell zum Botschafter für Cyber-Gambling-Prävention ernannt. Bei einer Zeremonie in Seoul erhielt der League of Legends-Superstar den Rang eines (Senior Policeman), ein echter Dienstgrad, nicht nur ein symbolischer Titel.

Damit reiht sich eine weitere staatliche Auszeichnung in die Sammlung des 30-Jährigen ein. Neben seinen vier Worlds-Titeln und unzähligen MVP-Awards wird Faker nun auch als offizieller Polizeivertreter geführt.

Was genau macht ein Cyber-Gambling-Botschafter?

  • Aufklärung über die Gefahren von Online-Glücksspielen, besonders bei Jugendlichen
  • Teilnahme an öffentlichen Präventionskampagnen der Polizei
  • Nutzung seiner enormen Reichweite (über 6 Millionen Follower auf Twitch, 4 Millionen auf YouTube)

Faker selbst betonte in der Vergangenheit mehrfach, dass er kein Glücksspiel spiele und sich für sauberen E-Sport einsetze. Die Rolle passt perfekt zu seinem Image als disziplinierter Profi.

Eine ungewöhnliche Ehre für einen Gamer

Die Ernennung zum Senior Policeman ist kein reiner PR-Gag. In Südkorea können verdiente Personen ehrenhalber in den Polizeidienst aufgenommen werden. Faker trägt nun offiziell eine Dienstmarke, allerdings ohne operative Befugnisse. Er bleibt Vollzeit-Profigamer bei T1.

Es ist nicht das erste Mal, dass die südkoreanische Regierung E-Sportler in offizielle Rollen holt. Bereits Lim „BoxeR“ Yo-hwan (StarCraft-Legende) wurde 2012 zum Botschafter für Cybersicherheit ernannt. Faker setzt diese Tradition fort.

Was bedeutet das für League of Legends und E-Sport?

Fakers wachsende Liste an staatlichen Ehrungen zeigt den gesellschaftlichen Wandel. E-Sport wird in Südkorea längst nicht mehr als Nischenhobby gesehen, sondern als ernsthafte Karriere mit Vorbildfunktion. Die Polizei setzt auf Fakers Glaubwürdigkeit, um junge Menschen vor den Fallen des Online-Glücksspiels zu warnen.

Für Riot Games ist die Nominierung ein weiterer PR-Erfolg. Der bekannteste League of Legends-Spieler aller Zeiten wird nun offiziell mit dem Kampf gegen Cyber-Gambling assoziiert, ein Thema, das in Südkorea besonders brisant ist. Schätzungsweise 2 Millionen Südkoreaner leiden unter Spielsucht.

Faker selbst hat noch keine öffentliche Stellungnahme abgegeben. Seine nächste Station? Die LoL-Patchnotes und die Worlds 2026, aber jetzt eben auch die Polizeiwache.

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