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Flow of War: Retro-Optik, Arbeiter-Wahn und Höllenportale in der RTS-Demo
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Flow of War: Retro-Optik, Arbeiter-Wahn und Höllenportale in der RTS-Demo

Flow of War mischt klassisches RTS-Gameplay mit selbstständiger Wirtschaft und fordernden Angriffswellen, wie ein Blick in die Demo zeigt.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Arbeiter, die alles schlucken

Die Arbeiter in Flow of War sind unermüdlich. Sie murren nicht, sie streiken nicht, sie schuften einfach still vor sich hin, egal was der Spieler von ihnen verlangt.

Trotzdem liegt eine gewisse Spannung in der Luft. Pflanzt man den Festungsgrundriss ungeschickt in den Boden, spürt man die stumme Missbilligung der eigenen Untertanen. Sie verzeihen, aber sie vergessen nicht.

Eine Wirtschaft, die sich selbst verwaltet

Flow of War bezeichnet sich selbst als klassisches RTS, setzt aber auf eine ungewöhnliche Arbeitsverteilung. Der Spieler beschwört eine Schar von Arbeitern im Rathaus und hat danach erstaunlich wenig zu tun.

Der Clou liegt in der Platzierung. Per Vorlage setzt man Erntefelder, Schmieden, Brunnen und andere Produktionsstätten auf die Karte.

  • Die Arbeiter bauen eigenständig
  • Ressourcen werden automatisch eingesammelt
  • Die Optimierung der Anordnung ist die eigentliche Aufgabe

Wer die Gebäude clever positioniert, schafft effiziente Wege. Wer falsch plant, sieht seine Arbeiter sinnlos hin und her rennen, während die Zeit davonläuft.

Der Countdown läuft immer mit

Denn Zeit ist der entscheidende Faktor. Ein Timer läuft unaufhörlich herunter, bis sich die nächste Welle von Angreifern aus den Höllenportalen ergießt, die rund um die Karte verstreut sind.

Vorher sollte die Festung stehen. Vorher sollten Verteidigung und Wirtschaft funktionieren. Die Mischung aus hektischem Planen und beobachtendem Zuschauen erzeugt einen seltsam süchtig machenden Flow, der dem Namen alle Ehre macht.

Dreißig Minuten Lehrgeld

Die Demo zeigt eine ordentliche Portion 90er-Jahre-Optik, die gekonnt mit modernen Komfortfunktionen kombiniert wird. Die Pixel wirken bewusst gewählt und nicht veraltet.

Nach einer halben Stunde mit der Demo ziehe ich ein ernüchterndes Fazit: Ich habe vor allem gelernt, was man nicht tun sollte. Aber genau dieses Ausprobieren und Scheitern macht den Reiz aus, denn jeder Fehler zeigt sofort, wo die Effizienz verloren geht.

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