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Garden Ink: Gartenbau, Entdeckung und Rätsel ohne Zeitdruck
Screenshot aus der angespielten Preview-Fassung
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Garden Ink: Gartenbau, Entdeckung und Rätsel ohne Zeitdruck

Auf der gamescom 2026 haben wir Garden Ink gespielt, den Gartenbaukasten eines dreiköpfigen deutschen Teams. Kein Menü, keine Gegner, kein Tutorial: Alles dreht sich ums Kombinieren und Entdecken. Release ist am 10. September.

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Dennis Adam
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Ein Spiel, das nichts erklärt

Garden Ink wurde von einem kleinen Team aus Deutschland mit nur drei Personen entwickelt. Auf der gamescom 2026 konnten wir es ausführlich anspielen.

Das Spiel beginnt mit einer kurzen Cutscene, die bewusst nur sehr wenig erklärt, und genau dieses Prinzip zieht sich durch den gesamten Titel. Statt ständig mit Tutorials und Hinweisen an die Hand genommen zu werden, soll man selbst herausfinden, welche Funktionen die verschiedenen Objekte haben und wie sie miteinander interagieren.

Kein Baumenü, sondern Kreaturen

Ein klassisches Bau- oder Menüfenster, über das man seinen Garten gestaltet, gibt es nicht. Stattdessen findet alles direkt in der Spielwelt statt.

Die verschiedenen Fantasiekreaturen, die man im Garten entdeckt, übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben:

  • Manche helfen dabei, den Garten zu gestalten oder neue Bereiche zu erschließen.
  • Andere bieten kleine Minispiele oder Rätsel an.
  • Wieder andere schalten zusätzliche Funktionen frei oder ermöglichen ganz neue Interaktionen mit der Spielwelt.

Auch beim eigentlichen Gestalten gibt es keinen Zeitdruck. Es tauchen keine Gegner auf, die den eigenen Garten wieder zerstören. Dadurch kann man sich ganz entspannt auf das Experimentieren und Gestalten konzentrieren.

Zen-Garten, botanischer Garten oder Chaos

Der Titel beschreibt bereits ziemlich gut, worum es geht: Man erschafft seinen eigenen Garten und gestaltet ihn nach den eigenen Vorstellungen. Ob japanischer Zen- oder Bonsai-Garten, englischer botanischer Garten oder eine Mischung aus völlig unterschiedlichen Stilen, hier kann man sich kreativ austoben.

Kombinieren und Verschmelzen

Das zentrale Spielelement ist das Kombinieren und Verschmelzen von Objekten. Durch verschiedene Kombinationen entstehen neue Varianten und teilweise völlig neue Gegenstände.

Die Liste an möglichen Objekten ist erstaunlich groß. Selbst während unserer Preview konnten wir noch längst nicht alles entdecken. Einige der größeren Objekte sind für uns bisher sogar noch ein kleines Geheimnis, da ihre Herstellung mehrere verschiedene Objektvarianten voraussetzt. Genau dieses Ausprobieren und Herausfinden macht einen großen Teil des Reizes aus.

Farbe muss man sich verdienen

Zu Beginn präsentiert sich die Welt vollständig in Schwarz-Weiß. Erst später lässt sich ein spezieller Farb-NPC freischalten, der es ermöglicht, den eigenen Garten mit Farbe zu gestalten.

Auch hier gibt es interessante Möglichkeiten: So kann man beispielsweise eine Muschel erschaffen, die Perlen produziert. Diese lassen sich wiederum verwenden, um Objekte automatisch einzufärben.

Fazit

Garden Ink richtet sich vor allem an alle, die gerne kreativ werden, experimentieren und sich einfach an schönen Gartendesigns erfreuen möchten. Wer Spiele mag, die einem nicht ständig sagen, was man als Nächstes tun soll, sondern zum eigenen Entdecken einladen, dürfte hier viel Freude haben.

Durch die Kombination aus Gartenbau, Entdecken, Rätseln, kleinen Minispielen und dem Verschmelzen von Objekten entsteht ein angenehm entspanntes Spielerlebnis, ganz ohne Zeitdruck oder zerstörerische Gegner.

Garden Ink erscheint am 10. September.

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