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Goldgrube im Keller: Warum alte NES-Module heute sechsstellige Beträge kosten
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Goldgrube im Keller: Warum alte NES-Module heute sechsstellige Beträge kosten

Manche NES-Klassiker sind heute günstig zu haben, doch einige Raritäten erzielen Preise im sechsstelligen Bereich, ein Blick in die staubigen Spielekisten kann sich lohnen.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Der Schatz in der blauen Plastikbox

Wer mit dem Nintendo Entertainment System aufgewachsen ist, kennt die rechteckigen Controller und endlosen Nachmittage vor dem Röhrenfernseher noch gut. Viele NES-Spiele bekommt ihr heute für wenig Geld, ein gebrauchtes „Super Mario Bros. 3“ ist oft für unter zehn Euro zu haben.

Doch bei einigen Klassikern sieht die Sache ganz anders aus. Sammler zahlen für bestimmte Module sechsstellige Beträge. Oft schlummern diese Raritäten unerkannt auf Dachböden oder in alten Umzugskisten.

Diese Module machen reich

Die teuersten NES-Karussells stammen meist von kleinen Publishern oder aus limitierten Auflagen. Dazu zählen:

  • „Stadium Events“ (USA): Nur wenige Exemplare existieren, der Preis liegt regelmäßig über 40.000 Dollar.
  • „Gold Nintendo World Championships“: Dieses Turnier-Modul von 1990 wurde nur an Gewinner vergeben. Ein Exemplar wechselte für über 100.000 Dollar den Besitzer.
  • „Bubble Bath Babes“: Ein ungewöhnlicher Titel von Panesian, der wegen seines Inhalts schnell vom Markt verschwand. Heute extrem selten.
  • „Little Samson“: Ein technisch beeindruckender Platformer, der aber kaum verkauft wurde. Auch hier sind fünfstellige Summen üblich.

Wichtig: Der Zustand der Verpackung und der Anleitung beeinflusst den Wert enorm. Ein „Complete in Box“-Exemplar kann das Zehnfache eines lose Moduls bringen.

So erkennt ihr eine Rarität

Nicht jedes alte Spiel ist viel wert. Die Preise explodieren nur bei Modulen mit niedriger Auflage oder regionaler Beschränkung. Achtet auf:

  • Ungewöhnliche Labels oder fehlende Lizenzhinweise.
  • Spiele von Drittherstellern, die nur in den USA oder Japan erschienen.
  • Titel aus Wettbewerben oder Promotions (z. B. „Bases Loaded 4“ mit Aufkleber).

Wer auf Flohmärkten oder bei Haushaltsauflösungen stöbert, sollte genau hinschauen. Ein staubiges „Mega Man“-Modul ist oft nur fünf Euro wert, aber ein „Mega Man 5“ in der seltenen „First Print“-Version kann mehrere tausend Dollar erzielen.

Der Markt für Retro-Spiele ist unberechenbar. Was heute für zehn Euro in der Kiste liegt, könnte morgen ein begehrtes Sammlerstück sein, oder einfach nur ein weiterer „Spielspaß“ für die Ewigkeit.

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