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Good News aus Kyoto: Nintendo erhöht Gehälter um 10 Prozent

Nintendo verkündet eine Grundgehaltserhöhung von zehn Prozent für alle Mitarbeiter, ein starkes Signal in einer von Entlassungen geplagten Branche.

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Tommes Parzl
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Die frohe Botschaft

Während viele große Studios weltweit Stellen streichen, schlägt Nintendo einen anderen Weg ein. Das japanische Unternehmen erhöht das Grundgehalt aller Angestellten um zehn Prozent.

  • Die Maßnahme gilt für festangestellte Mitarbeiter in Japan.
  • Sie tritt rückwirkend zum April dieses Jahres in Kraft.

Was steckt dahinter?

Nintendo reagiert damit auf die steigenden Lebenshaltungskosten und den Fachkräftemangel in der japanischen Spieleindustrie. Die Erhöhung soll Talente binden und die Wettbewerbsfähigkeit als Arbeitgeber sichern.

  • In den letzten Jahren haben viele japanische Entwickler höhere Löhne gefordert.
  • Nintendo selbst hatte bereits 2023 die Einstiegsgehälter angehoben.

Keine Entlassungen, sondern Investition

Das Signal ist deutlich: Nintendo setzt auf langfristige Mitarbeiterzufriedenheit anstatt auf kurzfristige Kostensenkungen. Während Konkurrenten wie Microsoft oder Sony Stellen abbauen, investiert Kyoto in sein Team.

  • Die Ankündigung kommt nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung von The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom, einem der erfolgreichsten Spiele des Jahres.
  • Beobachter sehen die Gehaltserhöhung als Teil einer Strategie, die kreative Köpfe im Haus zu halten.

Auswirkungen auf die Spieleentwicklung

Höhere Gehälter bedeuten nicht sofort bessere Spiele. Doch sie schaffen ein stabileres Arbeitsumfeld. Nintendo kann sich so langfristig auf erfahrene Entwickler verlassen und teure Einarbeitungszeiten vermeiden.

  • Die Maßnahme betrifft vor allem die Zentrale in Kyoto und die Niederlassungen in Tokio und Osaka.
  • Teilzeit- und Zeitarbeitskräfte sind zunächst nicht eingeschlossen.

Ein starkes Signal für die Branche

Mit der Erhöhung um zehn Prozent setzt Nintendo einen neuen Standard für japanische Spielefirmen. Andere Publisher wie Capcom oder Square Enix dürften nun unter Zugzwang geraten. Die Botschaft ist klar: Wer gute Games will, muss auch gute Arbeitsbedingungen bieten.

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