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Große Tech-Konzerne warnen: Gaming-Preise werden nicht günstiger, Micron macht Hoffnung auf teure Hardware zunichte
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Große Tech-Konzerne warnen: Gaming-Preise werden nicht günstiger, Micron macht Hoffnung auf teure Hardware zunichte

Microsoft, Apple und Lenovo sehen keine baldige Entspannung bei den Hardware-Preisen, besonders nach optimistischen Aussagen von Speicherriese Micron.

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Tommes Parzl
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Kein Preisverfall in Sicht

Microsoft, Apple und Lenovo haben in den letzten Tagen deutlich gemacht: Wer auf günstigere Gaming-Hardware hofft, wird enttäuscht. Die drei Tech-Schwergewichte rechnen nicht damit, dass Komponentenpreise bald fallen. Auslöser der Warnungen sind zuversichtliche Aussagen von Micron, einem der größten Speicherhersteller der Welt.

Micron sieht offenbar keine Notwendigkeit, die Preise zu senken. Das Unternehmen zeigte sich zuletzt so optimistisch, dass Analysten und Branchenbeobachter nun von einer anhaltend teuren Phase ausgehen. Wer auf einen Schnäppchen-Sommer für Grafikkarten, SSDs oder Konsolen gehofft hat, muss sich umstellen.

Was das für Gamer bedeutet

  • Neue Konsolen und Gaming-PCs bleiben teuer, sowohl bei Microsoft (Xbox) als auch bei Apple und Lenovo, die beide stark im PC-Markt sind.
  • Hochleistungs-Speicher (RAM, VRAM, SSDs) wird laut Microns Prognosen nicht günstiger werden. Das trifft vor allem Spieler, die aufrüsten oder einen neuen Rechner bauen wollen.
  • Die Vorjahres-Welle von Preissenkungen bei älterer Hardware scheint abzuflauen. Microns Selbstvertrauen deutet darauf hin, dass die Nachfrage stabil bleibt.

Besonders bitter: Wer auf die nächste Konsolen-Generation wartet, könnte noch länger zur Kasse gebeten werden. Microsofts jüngste Äußerungen lassen keinen Spielraum für preisliche Zugeständnisse.

Hintergrund: Warum Microns Wort so schwer wiegt

Micron ist kein kleiner Player. Der Speicherhersteller liefert Chips für Grafikkarten, SSDs und Arbeitsspeicher, also jene Komponenten, die Gaming-Geräte schnell machen. Wenn Micron selbstbewusst auftritt, bedeutet das: Die Produktion läuft gut, aber die Preise bleiben hoch.

  • Lenovo, Microsoft und Apple haben sich öffentlich darauf eingestellt, und geben diese Kosten an die Kunden weiter.
  • Gaming-Laptops, Desktops und Zubehör könnten in den nächsten Monaten sogar noch teurer werden.

Microns optimistische Prognosen lassen wenig Hoffnung auf sinkende Preise.

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