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Humankind 2 überarbeitet das Kulturen-System des Vorgängers
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Humankind 2 überarbeitet das Kulturen-System des Vorgängers

Amplitude Studios verabschiedet sich vom erzwungenen Kulturwechsel und setzt auf neue Bausteine sowie einen Historical Mode mit über 70 Kulturen.

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FatimaEzzahra Zouhoum
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Humankind 2 bricht mit dem umstrittensten System des Vorgängers

Amplitude Studios hat mit Humankind 2 die Fortsetzung seines historischen 4X-Strategiespiels angekündigt. Der Kern der Ankündigung betrifft das Kulturen-System, das im Vorgänger von 2021 für reichlich Diskussionen sorgte. Statt wie bisher die eigene Kultur im Laufe der Partie zwangsläufig zu wechseln, setzt der Nachfolger auf neue Bausteine und lässt Spieler offenbar selbst entscheiden, wie sie ihre Zivilisation entwickeln. Das Spiel erscheint 2027 für PC.

Der Streitpunkt: Monolithische Kulturen gegen Kulturwechsel

  • Im ersten Humankind musste jede Partie durch mehrere historische Epochen führen, in denen die gewählte Kultur gewechselt werden konnte.
  • Viele Spieler empfanden diesen Zwang als Bruch mit der Identifikation ihrer Fraktion.
  • Andere verteidigten das System als Kern der spielerischen Freiheit.
  • Humankind 2 scheint diesen Konflikt nun mit einem flexibleren Ansatz aufzulösen.

Neue Bausteine statt erzwungener Wechsel

Die im Vorfeld gezeigte Preview deutet darauf hin, dass das Wechseln von Kulturen nicht mehr zwingend notwendig ist. Stattdessen sollen neue Bausteine das Fortkommen der eigenen Zivilisation tragen. Wie diese Bausteine konkret funktionieren, ist noch nicht in allen Details bekannt. Fest steht: Das Grundgerüst des 4X-Genres mit Erkunden, Expandieren, Ausbeuten und Auslöschen bleibt bestehen.

Historical Mode mit handgebauten Erdkarten

Eine der auffälligsten Neuerungen ist der sogenannte Historical Mode. Dieser Modus verzichtet auf prozedural generierte Karten und setzt stattdessen auf eine inszenierte, nicht zufällig erzeugte Erdkarte. Spieler dürfen also mit einer vertrauten Weltgeografie rechnen, statt jedes Mal neu zu würfeln. Das dürfte vor allem Fans historischer Szenarien ansprechen, die bisher auf Mods oder eigene Karten angewiesen waren.

Über 70 Kulturen zum Launch

  • Zum Start sollen mehr als 70 Kulturen verfügbar sein.
  • Damit übertrifft der Nachfolger den Umfang des Vorgängers deutlich.
  • Der erste Humankind-Teil startete mit einer geringeren Auswahl und erweiterte diese später per DLC.
  • Die hohe Zahl deutet darauf hin, dass Amplitude Studios aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt hat.

Wer ist Amplitude Studios?

Amplitude Studios ist ein französisches Entwicklerstudio mit Sitz in Paris, das vor allem für seine 4X-Strategiespiele bekannt ist. Zu den früheren Arbeiten zählen Endless Space, Endless Legend und Dungeon of the Endless. Das Studio wurde 2016 von Sega übernommen, agierte aber weiter eigenständig. In den vorliegenden Belegen wird Amplitude Studios als Publisher von Humankind 2 geführt, eine zusätzliche Publisher-Angabe ist nicht bestätigt.

Release, Plattform und offene Fragen

  • Erscheinungsdatum: 2027, ein konkreter Tag wurde nicht genannt.
  • Plattform: PC ist bestätigt, Konsolenfassungen sind nicht belegt.
  • Preis: In Euro ist kein Preis bekannt.
  • Weitere Plattformen: Nicht bestätigt.

Einordnung im 4X-Genre

Humankind erschien 2021 als direkter Konkurrent zur Civilization-Reihe und versuchte sich mit dem Kulturwechsel-System von dieser abzuheben. Der Ansatz spaltete die Community. Während Civilization auf feste Anführer und Zivilisationen setzt, geht Humankind 2 nun einen Mittelweg. Ob dieser aufgeht, wird sich 2027 zeigen. Klar ist: Der Druck auf Amplitude Studios ist hoch, denn der Vorgänger konnte trotz guter Ansätze nicht dauerhaft an den Erfolg von Civilization anschließen.

Quelle: IGN Video Games

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