Skepsis aus der ersten Reihe
Benson Russell hat als Designer an zwei der ursprünglichen Uncharted-Spiele mitgearbeitet. Genau diese Nähe zum Material macht ihn gegenüber einem Remake von Drake’s Fortune vorsichtig.
Gegenüber IGN erklärte er, warum ein solches Projekt für ihn „keinen Sinn“ ergibt. Sein Einwand kommt nicht von ungefähr, schließlich kennt er die Entstehungsgeschichte des PS3-Klassikers aus erster Hand.
Die Argumente des Designers
- Die Stärke des Originals lag in seinem zeitgenössischen Abenteuer-Flair, nicht in technischer Perfektion.
- Ein Remake müsste nicht nur Grafik und Animationen heben, sondern auch Gameplay-Eigenheiten bewahren, die Drake’s Fortune ausmachen.
- Russell sorgt sich offenbar um den Charakter der Vorlage, wenn moderne Produktionsstandards alles glattbügeln.
Seine Haltung: Lieber die Energie des Originals respektieren, als es mit heutigen Mitteln umzubauen. Das ist keine Retro-Verklärung, sondern eine Design-Überzeugung.
Was das für die Serie bedeutet
Drake’s Fortune war 2007 der Startschuss für Nathan Drakes Karriere. Ein Remake müsste sich die Frage gefallen lassen, ob es dem jugendlichen Ungestüm des Originals gerecht wird.
Russells Aussage zeigt, dass selbst Beteiligte lieber nach vorn schauen. Ein weiterer Beweis, dass Remakes nicht automatisch die beste Antwort auf Nostalgie sind.
Kein offizielles Projekt in Sicht
Bisher gibt es keine Bestätigung für ein Remake von Drake’s Fortune. Russells Kommentar bleibt also eine Diskussion über ein hypothetisches Vorhaben.
Seine Skepsis liefert dennoch Stoff für alle, die über den Sinn und Unsinn von Neuauflagen streiten wollen. Die Worte eines Mannes, der die Werkbank kennt, wiegen schwer.
Skepsis aus der ersten Reihe
Benson Russell hat als Designer an zwei der ursprünglichen Uncharted-Spiele bei Naughty Dog mitgearbeitet. Genau diese Nähe zum Material macht ihn gegenüber einem Remake von Drake's Fortune vorsichtig.
Gegenüber IGN erklärte er, warum ein solches Projekt für ihn keinen Sinn ergibt. Sein Einwand kommt nicht von ungefähr, schliesslich kennt er die Entstehungsgeschichte des PS3-Klassikers aus erster Hand.
Studio-Historie und die Wurzeln von Naughty Dog
Naughty Dog startete in den 1980er Jahren als kleines Studio von Andy Gavin und Jason Rubin. Vor dem Durchbruch mit Crash Bandicoot auf der PlayStation verzeichnete das Team Erfolge mit Jak and Daxter, bevor der Übergang zum filmischen Realismus stattfand.
- Crash Bandicoot (1996) etablierte das Studio als feste Größe für Sony-Konsolen.
- Jak and Daxter: The Precursor Legacy (2001) verband offene Welten mit flüssigen Animationen.
- Uncharted: Drake's Fortune (2007) schloss die Lücke zwischen Hollywood-Actionkino und interaktivem Erlebnis.
Die technische Ausrichtung verlangte dem Team damals alles ab. Die PlayStation 3 besaß mit der Cell-Architektur einen extrem komplexen Prozessor, den Naughty Dog erst mit Drake's Fortune zu beherrschen lernte.
Die Argumente des Designers
- Die Stärke des Originals lag in seinem zeitgenössischen Abenteuer-Flair, nicht in technischer Perfektion.
- Ein Remake müsste nicht nur Grafik und Animationen heben, sondern auch Gameplay-Eigenheiten bewahren, die Drake's Fortune ausmachen.
- Russell sorgt sich um den Charakter der Vorlage, wenn moderne Produktionsstandards alles glattbügeln.
Seine Haltung: Lieber die Energie des Originals respektieren, als es mit heutigen Mitteln umzubauen. Das ist keine Retro-Verklärung, sondern eine Design-Überzeugung aus der Praxis.
Frühere Releases und der Werdegang der Serie
Drake's Fortune erschien im November 2007 exklusiv für die PlayStation 3 und verkaufte sich bis Mai 2008 über eine Million Mal. Das Spiel legte das Fundament für eine der erfolgreichsten Marken des Herstellers.
- Uncharted 2: Among Thieves (2009) steigerte das Budget und die Kritiken massiv, was zu über sechs Millionen verkauften Einheiten führte.
- Uncharted 3: Drake's Deception (2011) vertiefte die inszenierten Skriptsequenzen.
- Uncharted 4: A Thief's End (2016) beendete Nathan Drakes Hauptgeschichte vorerst und erreichte über 15 Millionen Verkäufe.
Sony veröffentlichte bereits 2015 die Uncharted: The Nathan Drake Collection für die