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Wardogs: Entwickler nennt 10 Gründe, den Shooter nicht zu kaufen
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Wardogs: Entwickler nennt 10 Gründe, den Shooter nicht zu kaufen

In einem offiziellen Video nennt Bulkhead Interactive zehn Gründe, Wardogs im Early Access nicht zu kaufen, während der Shooter trotzdem in den Steam-Charts klettert.

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Dennis Adam
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Ungewöhnliche Marketing-Offensive

Wardogs bekommt eine denkbar ungewöhnliche Marketing-Kampagne. In einem offiziellen Video listet Entwickler Bulkhead zehn Gründe auf, warum man den Hardcore-Shooter nicht kaufen sollte.

Das Studio spricht Klartext. Die Liste reicht von fehlendem Inhalt bis zur eigenen Misserfolgs-Geschichte mit Battalion: 1944.

Die zehn Gründe im Überblick

  • Fehlender Early-Access-Inhalt
  • Early-Access-Preis
  • Sinkende Spielerzahlen
  • Monetarisierung
  • Performance und Grafik
  • Veränderliche Prioritäten im Early Access
  • Battalion: 1944
  • VoIP
  • Controller-Support
  • Entscheidungen und Konsequenzen

Manche Punkte erklären sich von selbst. Andere brauchen Kontext, den Bulkhead im Video liefert.

Preis und Inhalt: Keine falschen Hoffnungen

Der Early Access kostet 40 US-Dollar, später steigt der Preis auf 60 US-Dollar. Bulkhead weiß, dass das für ein unfertiges Spiel viel Geld ist.

“Wenn euch der Preis für ein Early-Access-Spiel zu hoch ist, kauft es noch nicht”, sagt das Studio. Auch der Umfang ist bewusst klein gehalten.

Monetarisierung: Kommt später, aber nicht als Abzocke

Während des Early Access gibt es keine Monetarisierung. Keine Battle Pässe, keine bezahlten Skins. Waffencamos und Ingame-Währung werden nicht verkauft, sondern müssen erspielt werden.

Langfristig will Bulkhead aber Geld verdienen. “Wir wollen, dass ihr wisst, worauf ihr euch langfristig einlasst”, heißt es in dem Video.

Die Battalion: 1944-Hypothek

Der härteste Punkt ist die eigene Vergangenheit. Battalion: 1944 starb kurz nach Release und erreichte nur 50 bis 200 gleichzeitige Spieler. Bulkhead zahlte Spieler und Kickstarter-Unterstützer zurück.

“Wir hätten Wardogs ohne das Scheitern von Battalion nicht”, sagt das Studio. Wer dem Team nicht vertraut, solle den Kauf sein lassen.

Milsim statt Gefälligkeits-Shooter

“Entscheidungen und Konsequenzen” bedeutet: Wer stürmt wie in Call of Duty oder Battlefield, stirbt. Ein Tod wirft euch weit zurück, die Ausrüstung muss neu gekauft werden.

Bulkhead fordert Geduld. “Wenn ihr nicht aus diesen Toden lernt, werdet ihr eine schlechte Zeit haben.”

Trotz allem: Die Charts sprechen für sich

Die ungewöhnliche Taktik zeigt Wirkung: Wardogs klettert derzeit in den Steam-Top-Seller-Charts. Der Early Access startet am 10. September.

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