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MercurySteam in der Krise: Studio verkleinert Belegschaft nach schwieriger Phase
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MercurySteam in der Krise: Studio verkleinert Belegschaft nach schwieriger Phase

Das spanische Entwicklerstudio MercurySteam muss aufgrund wirtschaftlicher Instabilität Personal abbauen.

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Dennis Adam
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Schwere Zeiten für spanische Entwickler

Das spanische Studio MercurySteam sieht sich aktuell gezwungen, die Belegschaft zu reduzieren. Bei einer Größe von etwa 250 Mitarbeitern führen bereits kleine wirtschaftliche Unwägbarkeiten zu einem hohen finanziellen Druck.

Die Entwicklungszyklen von zwei bis drei Jahren pro Projekt erlauben kaum Fehler. Bleibt der erhoffte Erfolg aus, gerät die Struktur des Unternehmens sofort ins Wanken.

Ein Studio mit Geschichte

Die Liste der von MercurySteam entwickelten Titel liest sich wie eine Reise durch die jüngere Gaming-Historie. Viele Spieler verbinden mit diesen Namen intensive Erinnerungen:

  • Castlevania: Lords of Shadow: Die Kooperation mit Hideo Kojima brachte der Serie neuen Schwung.
  • Clive Barker’s Jericho: Ein eigenwilliger Horror-Shooter, der heute als Geheimtipp gilt.
  • Metroid: Samus Returns: Eine gelungene Rückkehr auf den Nintendo 3DS.
  • Metroid Dread: Der jüngste große Erfolg auf der Nintendo Switch.

Die aktuelle Lage

Trotz der Erfolge bei Kritikern und Fans lässt sich der Betrieb mit 250 Personen nur schwer aufrechterhalten, wenn die Einnahmen nicht kontinuierlich fließen. Die Branche zeigt sich derzeit unerbittlich gegenüber Studios, die keine stetigen Blockbuster-Umsätze generieren.

Konkrete Angaben zur Anzahl der betroffenen Stellen hält das Management bisher unter Verschluss. Die interne Umstrukturierung soll den Fortbestand des Studios sichern.

Aktuell arbeitet das Team an Projekten, deren Details noch nicht offiziell kommuniziert wurden. Wie sich dieser Einschnitt auf die Qualität der kommenden Titel auswirkt, bleibt abzuwarten.

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