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Microsoft gründet KI-Firma, einen Tag vor Massenentlassungen
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Microsoft gründet KI-Firma, einen Tag vor Massenentlassungen

Der Konzern kündigt eine neue AI-Company an und spricht von „Lernschleifen aus Humankapital und Token-Kapital“, während Tausende Mitarbeiter gehen müssen.

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Dennis Adam
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Schlechtes Timing auf dem Thron

Microsoft hat eine neue Tochterfirma für künstliche Intelligenz angekündigt, nur wenige Tage vor einer Welle von Massenentlassungen. Die unverhohlene Wortwahl des Konzerns sorgt für Empörung: „A Learning Loop In Which Human Capital And Token Capital Compound“.

  • Die neue Firma soll KI-Dienste bündeln und vermarkten.
  • Parallel dazu streicht Microsoft laut internen Berichten Tausende Stellen, vor allem in der Hardware-Sparte.

Zynismus oder PR-Panne?

Die Formulierung liest sich wie eine kalte Kalkulation: Menschen als „Human Capital“, Krypto- oder Aktienwerte als „Token Capital“. Dass beide in einer „Lernschleife“ (Learning Loop) verschmelzen sollen, wirkt angesichts der zeitgleichen Entlassungen wie eine PR-Katastrophe.

  • Spieler und Analysten kritisieren das fehlende Fingerspitzengefühl.
  • Branchenbeobachter erinnern an frühere Microsoft-Entlassungen, die stets mit Umschwüngen auf neue Technologien begründet wurden.

Read the room, Microsoft ignoriert das Offensichtliche

Die Botschaft der Community ist klar: „Lies den Raum“. Statt auf menschliche Kosten mit Worthülsen zu reagieren, hätte Microsoft die Entlassungen getrennt von der KI-Euphorie verkünden sollen. Die neue Firma startet damit unter einem denkbar schlechten Vorzeichen, und das ausgerechnet in einem Jahr, in dem die Spieleindustrie um Vertrauen kämpft.

  • Die Ankündigung erfolgte über eine kurze Pressemitteilung, ohne Angaben zu konkreten Produkten.
  • Ein offizielles Statement zu den Entlassungen steht noch aus, die Mitarbeiter erfahren ihr Schicksal vermutlich in den nächsten Tagen.

Fazit: Ein Lehrstück in falscher Priorität

Microsoft setzt auf KI und Token-Wirtschaft, während Tausende ihre Jobs verlieren. Ob die neue Company am Ende erfolgreich sein wird, ist Nebensache, der Imageschaden sitzt tief.

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