EndeNews Logo EndeNews
Nintendo-Krise: NES und SNES Mini waren reine Notfallmaßnahmen
News

Nintendo-Krise: NES und SNES Mini waren reine Notfallmaßnahmen

Ehemaliger Nintendo of America-Chef Reggie Fils-Aimé enthüllt, warum die Retro-Konsolen während der schwierigen Wii U-Ära veröffentlicht wurden.

T
Tommes Parzl
TEILEN: Twitter Reddit

Ein verzweifeltes Manöver

Reggie Fils-Aimé hat Klarheit geschaffen. Die Veröffentlichung der NES Classic Edition und der SNES Classic Edition diente dazu, das Geschäft während der schwachen Verkaufsphase der Wii U am Laufen zu halten.

Die Konsole war faktisch am Ende. Nintendo benötigte dringend Einnahmen, um die Zeit bis zur Markteinführung der Nintendo Switch zu überbrücken.

Die Probleme der Wii U

Die Hardware der Wii U konnte die Erwartungen des Marktes nicht erfüllen. Spiele wie Star Fox Zero schafften es nicht, die nötige Aufmerksamkeit der Spieler zu gewinnen.

  • Die Hardware-Verkäufe blieben weit hinter den Erwartungen zurück.
  • Third-Party-Entwickler zogen sich zunehmend von der Plattform zurück.
  • Nintendo fehlte ein starker Umsatzbringer für das Kerngeschäft.

Retro als Rettungsschirm

Die Entscheidung für die Retro-Konsolen war kalkuliert. Fans griffen massenhaft zu, da Nintendo geschickt den Nostalgie-Faktor nutzte.

  • Die NES Classic Edition besaß ein kompaktes Design und vorinstallierte Spiele.
  • Das Line-up bot Klassiker wie Super Mario Bros. und The Legend of Zelda.
  • Die Geräte generierten den nötigen Cashflow in einer kritischen Phase.

Klare Prioritäten

Der Fokus lag auf der Sicherung des Unternehmensbestands. Star Fox Zero konnte die Lücke im Kalender nicht füllen, daher sprangen die 8-Bit- und 16-Bit-Klassiker ein.

Reggie Fils-Aimé beschreibt die Situation offen. Die Wii U befand sich auf lebenserhaltenden Maßnahmen, und die Retro-Produkte schlossen die finanzielle Lücke erfolgreich.

VERWANDTE ARTIKEL