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RAM-Preise steigen bis 2028: Konsolen werden teurer
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RAM-Preise steigen bis 2028: Konsolen werden teurer

Unternehmen warnen: Die Preise für Arbeitsspeicher steigen weiter, und Konsolenhersteller geben die Kosten an die Spieler weiter.

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Tommes Parzl
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RAM-Krise trifft Gamer hart

Eine aktuelle Warnung aus der Industrie macht die Runde: RAM-Preise werden laut einem Bericht von Kotaku mindestens bis 2028 weiter anziehen. Das klingt nach einer Hiobsbotschaft für alle, die auf eine neue Konsole oder einen günstigen PC-Upgrade hoffen.

Denn die Preiserhöhungen bei Spielekonsolen haben laut den Analysten erst begonnen. Wer jetzt zögert, könnte bald noch tiefer in die Tasche greifen müssen.

Warum RAM plötzlich so teuer ist

  • Hersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron drosseln seit 2025 die Produktion, um die Preise zu stabilisieren.
  • Die Nachfrage nach DDR5 und GDDR7-Speicher für KI-Anwendungen explodiert, das verknappt die Kapazitäten für Konsolen und Grafikkarten.
  • Lieferkettenprobleme und steigende Energiekosten tun ihr Übriges.

Die Folge: Jeder Chip, der in einer PS6, Xbox Next oder einem Gaming-PC landet, kostet mehr. Und das wird an die Kunden weitergereicht.

Konsolenpreise: Nur der Anfang

Bereits heute zahlen Spieler für eine PlayStation 5 oder Xbox Series X teilweise Aufschläge von 50 bis 100 Euro gegenüber dem UVP. Laut dem Kotaku-Bericht ist das erst die Spitze des Eisbergs.

  • Neue Konsolen-Generationen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit ab 2027/2028 teurer starten als ihre Vorgänger.
  • Auch bestehende Modelle könnten weitere Preisanhebungen erleben, vor allem in Europa.

Was bedeutet das für PC-Spieler?

Auch wer am Rechner zockt, bleibt nicht verschont. DDR5-RAM ist bereits heute spürbar teurer als noch vor zwei Jahren. Modul-Kits mit 32 GB kosten oft über 150 Euro, Tendenz steigend.

  • Grafikkarten mit viel VRAM (12 GB und mehr) werden seltener und teurer.
  • Ein kompletter Neubau eines Midrange-PCs könnte 2026/2027 die 2000-Euro-Marke knacken.

Ein Silberstreif am Horizont? Vorerst nicht. Die Unternehmen sehen keine Entspannung vor 2028.

Retro-Trost: Alte Hardware bleibt günstig

Der eine Lichtblick: Ältere Konsolen wie die PlayStation 4 oder Xbox One sowie gebrauchte PC-Komponenten aus der DDR4-Ära sind weiterhin bezahlbar. Viele Spiele aus den letzten Jahren laufen darauf noch einwandfrei.

Vielleicht ist jetzt der perfekte Moment, um die Retro-Sammlung auszumisten oder auf Flohmärkten nach Schätzen zu suchen. Denn die Zukunft der Hardware wird teuer, zumindest in den nächsten zwei Jahren.

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