ShatterRush: Die unerwartete Rettung für Titanfall-Fans
Da Titanfall 3 weiterhin auf sich warten lässt, übernimmt ShatterRush das Erbe der schnellen Mech-Action mit eigenen Ansätzen.
Die Lücke, die Titanfall hinterließ
Seit Jahren warten Fans vergeblich auf einen Nachfolger zu Titanfall 2. Die wirtschaftlichen Interessen von EA lassen eine Rückkehr der Serie in greifbarer Nähe unwahrscheinlich erscheinen.
Das Jammern über das fehlende dritte Spiel bringt uns jedoch nicht weiter. Glücklicherweise existieren Entwickler, die das mechanische Erbe der schnellen Bewegungsabläufe aufgreifen.
Was ShatterRush bietet
ShatterRush orientiert sich direkt am Spielgefühl der Vorlage und ergänzt dieses durch eigene Ideen. Es geht um Geschwindigkeit, präzises Movement und den ständigen Wechsel zwischen Infanterie und schwerem Geschütz.
- Rasante Parkour-Elemente an Wänden und Gebäuden.
- Direkte Steuerung der Mechs für harte Feuergefechte.
- Anpassbare Ausrüstung für unterschiedliche taktische Ansätze.
Die Technik unter der Haube
Das Spiel verzichtet auf unnötigen Ballast und konzentriert sich auf ein direktes Feedback der Waffen. Die Entwickler setzen dabei auf eine flüssige Framerate, um das hohe Tempo der Kämpfe zu stützen.
- Die Bewegungen fühlen sich schwer und dennoch agil an.
- Karten sind vertikal konzipiert, um das Jetpack-Gameplay zu fördern.
- Jede Waffe hinterlässt bei Gegnern und Umgebung deutliche Spuren.
Ein Blick auf die Konkurrenz
Andere Titel versuchen oft, das Genre mit zu vielen Rollenspiel-Mechaniken zu überladen. ShatterRush hingegen bleibt bei der simplen Formel: Rennen, Springen, Schießen.
Die Spielerzahlen von Titanfall 2 steigen bei jeder Rabattaktion auf Steam wieder an. Dieser Umstand beweist das anhaltende Interesse an genau diesem speziellen Spielgefühl.
Der aktuelle Stand
Das Projekt befindet sich aktuell in der aktiven Entwicklungsphase. Interessierte Spieler können erste Demo-Versionen auf den gängigen Indie-Plattformen finden.
Es bleibt abzuwarten, wie das finale Balancing der Mechs im Vergleich zur Infanterie ausfällt. Derzeit wirkt das Zusammenspiel der beiden Komponenten in der frühen Fassung bereits stimmig.
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