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Speicherkrise: Entlastung frühestens 2028, RAM-Preise steigen weiter

Analysten prognostizieren anhaltend hohe RAM-Preise bis mindestens 2028. Gamer müssen sich auf teure Upgrades einstellen.

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Tommes Parzl
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Ein teurer Ausblick

Wer auf einen baldigen Preisverfall bei Arbeitsspeicher hofft, wird enttäuscht. Analysten gehen davon aus, dass die RAM-Preise in den kommenden Jahren weiter ansteigen werden. Eine Entspannung sehen sie frühestens ab dem Jahr 2028.

Die aktuelle Prognose stammt von Branchenexperten, die die Marktentwicklung bis ins nächste Jahrzehnt verfolgen. Wer also seinen Gaming-PC aufrüsten möchte, sollte jetzt mit höheren Kosten rechnen.

Was steckt hinter der Krise?

  • Die Nachfrage nach DDR5-Speicher wächst durch neue Prozessoren und Mainboards rasant.
  • Produktionskapazitäten bleiben hinter dem Bedarf zurück, was die Preise nach oben treibt.
  • Auch die Fertigungskosten für Speicherchips sind gestiegen und werden vorerst nicht sinken.

Eine schnelle Besserung ist nicht in Sicht. Die Analysten sehen keinen Mechanismus, der die Preise vor 2028 wieder nach unten drücken könnte.

Konsequenzen für Gamer

  • Aufrüstung wird teurer: Wer ein neues System baut oder seinen RAM aufstocken will, muss tiefer in die Tasche greifen.
  • Längere Nutzungszyklen: Viele Spieler werden ihre aktuellen Systeme länger behalten, statt auf schnellere Speicher zu wechseln.
  • Planungsunsicherheit: Geplante Upgrades verschieben sich, da die Kosten schwer kalkulierbar sind, besonders bei großen Kapazitäten von 32 GB oder mehr.

Moderne Spiele fordern immer mehr Speicher. Wo früher 16 GB reichten, sind 32 GB in vielen Neuerscheinungen schon fast Pflicht. Der Preisanstieg trifft also ausgerechnet jene, die am meisten auf günstige Hardware angewiesen sind.

Der Blick nach vorne

Die Prognose für 2028 bleibt vage. Die Analysten sprechen lediglich von einem möglichen Rückgang der Preise, nicht von einer Garantie. Bis dahin bleiben Gamern nur zwei Optionen: sparen oder auf Gebrauchtteile hoffen.

DDR4-Speicher ist noch günstig, aber für moderne Systeme keine langfristige Lösung. DDR5 hingegen bleibt vorerst ein Luxusgut, eine Entwicklung, die an die Zeiten der RAM-Knappheit in den 1990er Jahren erinnert. Nur dass die Preise damals schneller fielen.

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