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StarCraft ist zurück: Aber als Open-World-Shooter
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StarCraft ist zurück: Aber als Open-World-Shooter

Blizzard kündigt auf der BlizzCon ein neues StarCraft an, das allerdings kein Echtzeit-Strategiespiel ist und erst 2030 erscheinen soll.

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Dennis Adam
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StarCraft kehrt zurück, aber nicht als Strategiespiel

Auf der BlizzCon wurde offiziell bestätigt, was monatelang Gerücht war: StarCraft bekommt ein neues Spiel. Allerdings handelt es sich dabei nicht um ein Echtzeit-Strategiespiel, wie es die Serie seit 1998 geprägt hat. Stattdessen beschreibt Blizzard das Projekt als Open-World-Shooter. Ein Release ist erst für 2030 geplant. Weitere Details zum Gameplay wurden nicht genannt.

Die bislang bekannten Fakten

  • Der offizielle Name lautet schlicht StarCraft.
  • Das Genre ist ein Open-World-Shooter.
  • Der Release ist für 2030 angesetzt.
  • Ein konkreter Termin oder Plattformen wurden nicht genannt.
  • Es gab bislang keine Spielszenen, nur einen Cinematic-Trailer.

Der Cinematic-Trailer: Dominion gegen Zerg

Im gezeigten Trailer sind Dominion-Streitkräfte zu sehen, die zu Elitekriegern ausgebildet und für den Kampf vorbereitet werden. Anschließend werden sie gegen eine gewaltige Welle von Zerg-Einheiten ins Feld geschickt. Blizzards Dan Hay kommentierte die Rückkehr mit den Worten: “It’s about damn time.” Das Zitat macht deutlich, wie lange die Fans auf ein neues StarCraft warten mussten. Der Trailer liefert jedoch keinerlei Hinweise auf tatsächliches Gameplay.

Die Reaktion des Publikums

Die Ankündigung, dass StarCraft als Open-World-Shooter erscheint, löste im Saal keine einhellige Begeisterung aus. Die hörbare Reaktion des Publikums auf die Genrebezeichnung war nicht unbedingt Jubel. Viele Fans hatten auf ein klassisches Echtzeit-Strategiespiel gehofft, schließlich ist die Serie für ihre taktischen Schlachten bekannt. Die Enttäuschung ist nachvollziehbar, denn seit Legacy of the Void im Jahr 2015 ist kein neuer Serienteil mehr erschienen. Ob der Shooter-Ansatz langfristig überzeugen kann, bleibt abzuwarten.

Ein Blick zurück: Die StarCraft-Historie

Das erste StarCraft erschien 1998 und wurde mit der Erweiterung Brood War zu einem riesigen Erfolg. Besonders in Südkorea wurden Internetcafés zu Zentren für kompetitives PvP, was den Grundstein für die heutige Esports-Szene legte. Die StarCraft II-Trilogie wurde 2015 mit Legacy of the Void abgeschlossen. 2017 folgte mit StarCraft Remastered eine überarbeitete Version des Originals. Seitdem lag die Serie brach, während Blizzard sich auf andere Marken konzentrierte.

Frühere Spin-off-Versuche und die Nexon-Hoffnung

Ein StarCraft-Shooter wurde schon länger spekuliert, doch die Enthüllung dürfte für viele Fans kontrovers sein. Bereits früher gab es den Versuch, die Serie in ein anderes Genre zu führen: StarCraft Ghost war als Stealth-Action-Titel geplant, wurde aber vor dem Release eingestellt. Ein aktueller Bericht deutet darauf hin, dass Nexon die StarCraft-Lizenz sucht, um ein neues Spiel zu entwickeln, möglicherweise StarCraft III. Damit besteht weiterhin Hoffnung auf ein traditionelles Echtzeit-Strategiespiel. Ob Nexon tatsächlich zum Zuge kommt, ist allerdings nicht bestätigt.

Die Gerüchteküche brodelte schon vorher

Die Hinweise auf eine Rückkehr von StarCraft mehrten sich bereits Anfang des Monats. Die offizielle Website begann zu “glitchen”, und Fans entdeckten versteckte Textprotokolle. Jedes davon schien eine geheime Übertragung zu sein, die auf etwas Bevorstehendes hindeutete. Gerüchte kursierten, von einem Helldivers-inspirierten Koop-Shooter bis hin zu einer Wiederbelebung von StarCraft: Ghost. Nun ist klar: Es wird ein Open-World-Shooter, auch wenn das nicht die erhoffte Rückkehr zur Strategie ist.

Was das für die Zukunft der Serie bedeutet

StarCraft bleibt auch nach Jahren der Ruhe eine wichtige Säule für Blizzard. Die ursprüngliche Serie und Brood War waren riesige Hits und prägten die Esports-Szene nachhaltig. Ein Open-World-Shooter ist ein deutlicher Bruch mit der Vergangenheit, könnte aber neue Zielgruppen erschließen. Bis 2030 ist es noch ein weiter Weg, und bis dahin dürften die Diskussionen unter Fans nicht abreißen. Ob das Experiment gelingt, hängt maßgeblich davon ab, wie Blizzard das Erbe der Serie mit dem neuen Genre verbindet. Der Name StarCraft allein wird nicht ausreichen, um die Erwartungen zu erfüllen.

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